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Frühe Vorzeichen - Ölkatastrophe am Golf von Mexiko
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Immer mehr Fakten kommen in den letzten Tagen an die Öffentlichkeit, die darauf hindeuten, dass es bereits Wochen vor der Katastrophe Hinweise darauf gab, dass die Bohrung zunehmend riskanter wurde.

Bereits Mitte Februar, Wochen vor der Katastrophe wurde auch die US-Regierung von BP in Kenntnis gesetzt, dass man Schwierigkeiten mit  der Bohrung hatte. Die Webseite Bloomberg berichtete, dass US-Regierungsstellen ab dem 13. Februar wussten, dass am Meeresboden Öl und Gas austraten und das daran gearbeitet wurdee, diese Lecks abzudichten. Nach diesen Darstellungen,bekämpfte BP Anfang Februar für 10 Tage lang Lecks am Meeresboden.

Darüberhinaus gab es auch Warungen eines Ingenieurs der University of California in Berkeley, der berichtete, dass es beinahe zu einer riesigen Explosion hätte kommne können. Auch diese Warnungen waren der US-Regierung bekannt.

Insiderwissen nicht auszuschliessen

In der Presse konnte man zum damaligen Zeitpunkt jedoch keine Meldungen finden. Bekannt wird jetzt aber, dass die Investmentbank Goldman und Sachs im 1. Quartal 2010 bereits 4.6 Millionen BP Anteile verkaufte. Peter Sutherland, einer der Top Leute bei Goldman und Sachs war zudem vorher Vorsitzender von BP.

Auch Tony Hayward, der immer noch amtierende Vorsitzende von BP trennte sich von einem großem Teil seines Aktienpakets in der Firma.

Nicht auszuschliessen ist, dass sich Anfang Februar für Eingeweite die immensen Risiken abzuzeichnen im Zusammenhang mit der Bohrung abzuzeichnen begannen.

Quellen:

Fitzgerald/Carroll: “Cracks Show BP Was Battling Gulf Well as Early as February”  Bloomberg 17. Juni 2010 www.bloomberg.com
Jon Swaine / Robert Winnett: “BP chief Tony Hayward sold shares weeks before oil spill”, The Telegraph 5. Juni 20Ö
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