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BP Ölpest immer bedrohlicher
war_is_illegal


Anfang Juni interviewte der Sender MSNBC US-Senator Bill Nelson aus Florida:

Hier Auszüge


Nelson: Andrea, wir werden hier zurzeit mit etwas Neuem konfrontiert, und zwar sind das Berichte, wonach das Öl aus dem Ozeanboden sickert …, was darauf hinweisen würde, falls es stimmt, dass die Umfassung des Bohrloches selbst perforiert ist … unter dem Meeresgrund. Also sehen Sie, dass die Probleme mit dem, womit wir hier konfrontiert sind, schlicht enorm sein könnten.

Mitchell: Damit ich es besser verstehe: Wenn das stimmt, dass es aus dem Meeresboden heraustritt, würde nicht einmal eine Entlastungsbohrung eine endgültige Lösung darstellen, um das zu schließen? Das bedeutet, dass wir es mit Öl zu tun haben, das aus zahlreichen Stellen am Meeresboden nach oben sprudelt?

Nelson: Das ist möglich. Es sei denn, Sie bekommen die Entlastungsbohrung tief genug hinunter, unterhalb von der Stelle, an welcher der Bohrkanal gebrochen ist.

Es kann apokalyptische Ausmaße annehmen


Im schlimmsten Fall könnte das Leck am Meeresboden jahrelang Öl ausspucken und wie ein Sandstrahlgebläse zusammen mit Felsen, Sand und Geröll einen immer größer werdenden Trichter auswaschen. Das Öl umrundet die Florida-Landzunge und mündet in den Golfstrom. Über die Azoren- und Atlantik-Strömungen könnte es wie in dr Graphik dargestellt Europa und Nordafrika erreichen. Experten rechnen mit einer globalen Ausdehnungsperiode von 18 Monaten.