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Vorwurf gegen CIA: Experimente an Gefangenen
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Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben den US-Geheimdiensten medizinische Experimente an Terrorverdächtigen vorgeworfen.

Dokumente über CIA-Verhöre legten nahe, dass die dabei anwesenden Ärzte die Aufgabe gehabt hätten, Foltermethoden wie das "Waterboarding" zu verfeinern, erklärte die Gruppe Physicians for Human Rights (Ärzte für Menschenrechte).

Die Beschwerde von gestern, der sich weitere Menschenrechtsgruppen anschlossen, bezieht sich auf die Zeit vor dem Amtsantritt von US-Präsident Barack Obama.

Obama hat das umstrittene "Waterboarding" und andere brutale Verhörmethoden abgeschafft. Beim "Waterboarding" wird der Gefangene an ein Brett gefesselt und sein Gesicht mit einem Tuch abgedeckt. Die Füße werden dabei höher gelagert als der Kopf. Dann wird Wasser über sein Gesicht geschüttet, bis der Gefangene das Gefühl hat, er würde ertrinken.

Laut Physicians for Human Rights waren bei CIA-Verhören, in denen diese Methode angewandt wurde, stets auch Ärzte anwesend. Sie hätten nicht nur den Auftrag gehabt, die Verhöre zu überwachen, sondern auch "detaillierte medizinische Erkenntnisse zu sammeln, die dafür genutzt wurden, das 'Waterboarding' weiterzuentwickeln".