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Operation gelungen - Griechenland wird an die Heuschrecken verteilt
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Weltweit wird gegen Länder, Regionen, Städte und Kommunen  nach dem selben Schema verfahren wie jetzt auch gegen Griechenland.
Systematisch und vorsätzlich wird durch Deregulation Überschuldung erzeugt um dann Volksvermögen ungehindert privatisieren zu können. Zentral geht es dabei um öffentliche Verkehrsmittel und Infrastruktur, Post, Krankenhäuser, Wasser- und Energieversorgung.

Griechenland hat jetzt die ersten Privatisierungen bei der Post, der Bahn und im Energiebereich ankündigen müssen.
Bis 2013 sollen pro Jahr rund eine Milliarde Euro eingenommen werden.

Demnach will Athen "sehr bald" 49 Prozent am Bahnunternehmen TRAINOSE verkaufen, Tochter der staatseigenen Eisenbahngesellschaft OSE. Bei der Post will der Staat 39 Prozent der Anteile veräußern. Hinzu kommen Beteiligungen
an regionalen Wasserversorgern.

Mehr Häfen würden an der Börse gelistet und Flughäfen in neue Unternehmen eingebracht. Auch ein Teil der Wasserwerke Thessaloniki Water EYATH stehe zum Verkauf.

Gemäß der Vereinbarung mit den Euro-Ländern und dem IWF muss Griechenland zwischen 2011 und 2013 jährlich Staatseigentum im Wert von mindestens einer Milliarde Euro verkaufen

Die Privatisierungen musste die Regierung in den Verhandlungen mit EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zusagen.

Gegen die Absicht der griechischen Regierung, die Post, Bahn und Energieversorgungsunternehmen des Landes zu privatisieren, sind am Donnerstag die Beschäftigten des Nahverkehrs in einen 24stündigen Streik getreten. In der Hauptstadt Athen fuhren weder U- und Elektrobahnen (Foto) noch Stadtbusse und Straßenbahnen, es kam zu einem Verkehrschaos. Zugleich legten auch die Journalisten die Arbeit nieder. 24 Stunden lang sollten keine Nachrichtensendungen im Fernsehen und Radio ausgestrahlt und Nachrichten-Websites nicht aktualisiert werden. Auch Zeitungen sollten nicht gedruckt werden.

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