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Osama bin Laden - in Washington oder in Teheran?
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Der iranische Staatspräsident sagte auf eine  Frage bezüglich des Aufenthaltes von Bin Laden in Iran: „Bin Laden ist in Washington, denn er hatte gute Beziehungen zum ehemaligen Präsidenten George W. Bush. Die beiden haben zusammen im Erdölbereich Geschäfte gemacht. Aber Bin Laden hat niemals mit Iran Geschäfte gemacht.“
Der iranische Staatspräsident, der sich derzeit zur Teilnahme an der NPT-Überprüfungskonferenz in New York aufhält, sagte in einem ABC-Interview des amerikanischen Fernsehens: „Die Zeit derartiger Drohungen ist vorbei, und es ist zum Vorteil der Unterdrücker-Mächte wenn sie auf der Grundlage von Recht, Freundschaft und Gerechtigkeit mit Iran umgehen.“
Unter Hinweis auf die Stellungnahme der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton gegen Iran sagte Ahmadinedschad: „Die Stellungnahme und die Anstrengungen von Frau Clinton verletzen die Rechte des iranischen Volkes, das ist ganz deutlich und braucht nicht kommentiert zu werden.“ Weiter sagte er: „Glauben Sie etwa, dass Frau Clinton ein Freund Irans ist? Allerdings machen wir einen Unterschied zwischen Herrn Obama und Frau Clinton, denn sie ist sehr daran interessiert, die amerikanischen Beziehungen zu Iran schnellstens in Auseinandersetzungen münden zu lassen. Soweit wir wissen, hat Obama nicht die gleiche Ansicht.“
Ahmadinedschad führte aus: „Wir sind Freunde der Menschen in Amerika, aber wir sind nicht mit der Tatsache einverstanden, dass ein Land 10 000 Bomben lagert, was andere Länder und sogar die internationale Atomenergiebehörde IAEA unter Druck setzt.“
Er betonte außerdem: „Das einige Länder die Atombombe besitzen und Iran an der friedlichen Nutzung der Atomenergie hindern wollen, ist entgegen dem NPT-Vertrag und den internationalen Gesetzen. Sie können Iran aber nicht durch Druck und Bedrohungen von ihren selbstverständlichen Rechten abhalten.“ Der iranische Präsident erklärte, dass die Wurzeln der internationalen Probleme auf die Standpunkte einiger amerikanischer Verantwortlicher zurückgehen, und sagte: „Die Tatsache, dass ein Land die Bombe besitzt und sagt das andere die Atomenergie nicht friedlich nutzen dürfen, ist eine Diskriminierung.“

Mit  Spott hat das US-Außenministerium  Präsident Ahmadinedschad Anmerkungen reagiert, wonach sich El-Kaida-Chef Osama bin Laden in Washington aufhalte. "Wir haben in den letzten Stunden alle Winkel des Außenministeriums durchsucht und können mit Sicherheit sagen, dass er nicht hier ist", sagte der Sprecher des Ministeriums Philip Crowley in Washington.

http://abcnews.go.com/GMA/video/iranian-president-nuclear-program-10560253

transcript of the interview


STEPHANOPOULOS:  yesterday, you called Secretary of State Clinton an enemy of Iran. And I was wondering if you believed that President Obama is an enemy of Iran, as well.

AHMADINEJAD: No. It's the measure really that we're referring to. That are hostile. Not people. It's not individuals that we're enemies with. If there is an action taken against Iran than it is a hostile action.

STEPHANOPOULOS: But what action has he--

AHMADINEJAD: It's clear that Ms. Clinton is constantly taking measures against Iran.

STEPHANOPOULOS: What actions are you referring to specifically?

AHMADINEJAD: Both the positions and the actions that Mrs. Clinton is taking violates the rights Iran over the nuclear issue. It's quite clear and it doesn't need explanation. Do you think that Mrs. Clinton is a friend of Iran?

STEPHANOPOULOS: I think Ms. Clinton and the President both said that they would like a respectful relationship with Iran. What they say is that there is evidence that Iran continues to enrich uranium, continues to develop nuclear weapons. And it's not only them.

AHMADINEJAD: Do you mean that both Ms. Clinton and Mr. Obama want to befriend Iran, but that Mr. Ban Ki-moon's statement is preventing them? Is this what you mean?

STEPHANOPOULOS: No, I-- I asked--

AHMADINEJAD: Ms. Clinton wants to have good relations with Iran, but, Mr. Bon Kimoon's statements is preventing her from that.

STEPHANOPOULOS: No, it is the actions of Iran, according to the United States, the enriching of uranium, the development of a nuclear program that is not in accord with U.N. regulations, with International Atomic Energy Agency-- which is something the United States feels it has to counter.

AHMADINEJAD: Because we have enrichment, Ms. Clinton cannot be a friend of ours? Is this what you mean? I want to understand you clearly.