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Lassen Sie die Atomlügen auffliegen!

 



Starten Sie einen Ballon!

Wenn die Auseinandersetzung um die Atomkraft im Mai in die heiße Phase tritt, wollen wir am 28. Mai an den Atomreaktoren in Biblis zehntausende schwarz-gelbe Ballons als „radioaktive Wolke“ aufsteigen lassen. Mitten im Rhein-Main-Gebiet gelegen, stehen die beiden Uralt-Meiler für die Gefahren der Risikotechnologie. Hinter jedem Ballon steht ein/e Bürger/in, der/die die Menschen im Land an die „tödlichen Nachbarn“ erinnert.

Lassen auch Sie einen Ballon gegen längere AKW-Laufzeiten steigen!



Häufige Fragen zu...

der Ballon-Aktion "Tödliche Nachbarn"

Welche Spuren hinterlassen die Luftballons in der Umwelt?

Die Ballons, die wir für unsere Aktionen verwenden, sind aus Naturkautschuk und kommen ohne Weichmacher aus. Sie sind biologisch abbaubar und verrotten - je nach Witterung - im Schnitt in neun Monaten. Die Ballons werden mit Helium befüllt, einem Edelgas, das aus der Luft extrahiert wird und dorthin auch wieder gelangt, wenn die Luftballons an Druck verlieren. Die Verschlüsse der Ballons sind aus Pappe. Die Ballons werden mit extrem kurzen Schnüren versehen, an denen nicht gebleichte Postkarten aus recyceltem und abbaufähigem Papier hängen.

Für eine Ballonaktion haben wir somit die unter Umweltgesichtspunkten unserer Meinung nach günstigste Variante gewählt.

Können sich Vögel in den Ballonschnüren verheddern?

Unser Ballons haben extra kurze Schnüre, die für Vögel eine extrem geringe Gefahr darstellen.

Steht mein Name auf der Ballonpostkarte?

Nein. Auch wenn Sie Ihre Daten uns gegenüber angeben, werden diese nicht auf die Ballonkarten gedruckt. Wir lassen den Ballon lediglich symbolisch in Ihren Namen starten.

Können die Ballons den Flugverkehr stören?

Die Ballonaktion findet im Rahmen einer angemeldeten Versammlung statt. Dazu gehört es auch, dass wir vor dem Start die Genehmigung der Flugsicherung einholen. Die Ballons stellen keine Gefahr für Flugzeuge dar.

Wie lässt sich der Flug der Ballons verfolgen?

Um den Verbreitungsradius einer radioaktive Wolke nach einem möglichen Atomunfall aufzuzeigen, befinden sich an den Ballons Postkarten mit der Bitte an die Finder/innen, uns Auskunft über den Fundort zu geben. Die Koordinaten werden auf eine interaktive Karte übertragen, so dass man die Fundorte und damit auch das potenzielle Gefärdungsgebiet, ablesen kann.

Wie kann ich andere Menschen zum Mitmachen bewegen?

Sie können uns helfen, möglichst viele Menschen zum Ballonstart zu bewegen, indem Sie diese Aktion an Freunde/innen und Bekannte weiterleiten. Hier geht es zur Weiterleitung per E-Mail.

Möchten Sie Postkartenbeilagen an Freunde verteilen oder in Bioläden auslegen? Hier können Sie Postkarten bestellen.

https://www.campact.de/atom2/sn7/signer

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