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BILD-Zeitung - Verfassungsschutz: Bestechungsgeld für RAF
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BILD-Zeitung - Verfassungsschutz: Bestechungsgeld für RAF
Mittwoch, 2. September 2009
Verfassungsschutz  arbeitete offenbar eng mit RAF-Terroristin zusammen.  Treffen mit Verena  Becker in konspirativer Wohnung. Zahlte Behörde 100 000 Mark an RAF-Terroristin?
 
Die Zusammenarbeit zwischen der früheren RAF-Terroristin Verena Becker  und dem Bundesamt für Verfassungsschutz war möglicherweise enger als bisher  bekannt. Dies berichtet die BILD-Zeitung in ihrer Mittwochausgabe unter  Berufung auf Sicherheitskreise.

So sollen sich Agenten des Verfassungsschutzes  mit Verena Becker insgesamt fünf mal in einer konspirativen Wohnung in  Köln getroffen haben. Für die Gespräche wurde die RAF-Terroristin nach  BILD-Informationen jeweils von drei Limousinen der Behörde aus der Haftanstalt  in Köln-Ossendorf abgeholt, wo sie bis zur ihrer Begnadigung 1989 ihre  lebenslange Haftstrafe wegen mehrfachen Mordversuchs absaß.

Verena Becker,  die dem Verfassungsschutz Hinweise zur Festnahme der Terroristen Mohnhaupt  und Klar gegeben haben soll, informierte die Agenten offenbar auch über  Sprengvorrichtungen der RAF und soll über so genannte Vollversammlungen  der RAF-Komandoebene berichtet haben, bei denen basisdemokratisch festgelegt
wurde, wen die RAF als Nächsten ermordet. Zudem soll Verena Becker Stefan  Wisniewski als den Todesschützen beim Attentat auf den früheren Generalbundesanwalt  Siegfried Buback benannt haben.
Als Gegenleistung soll Verena Becker mehr  als 100 000 Mark vom Verfassungsschutz erhalten haben.