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Zukunft der Polizeiarbeit: - Überwachungsdrohnen gegen Protestler
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Ein Bericht von Wired News beschreibt, wie sich die Polizeikräfte weltweit auf das Debüt fliegender Drohnen vorbereiten, die nicht nur in der Lage sind Protestler zu überwachen, sondern sie auch mit nicht-letalen Waffen in den Gehorsam zwingen können.

Polizisten erhalten überall auf der Welt Zugang zu militärischen Drohnen, die es ihnen erlauben „jeden, vom Protestler über den antisozialen Motorradfahrer bis hin zum illegalen Müllentsorger, zu überwachen.“ berichtet Wired News.

Laut dem Bericht handelt es sich hierbei um eine natürliche Weiterentwicklung der Überwachungskameras die Passanten anschreien, so wie sie jüngst in mehreren Städten Großbritanniens eingeführt wurden, nur das die Drohnen jetzt mit LRAD-Akustikgeräten ausgestattet werden. Das sind Folterakustikwaffen, die willkürlich während des G20 Treffens in Pittsburgh gegen unschuldige Mitglieder der Öffentlichkeit verwendet und missbraucht worden sind.

„LRAD ist an der unbemannten österreichischen Drohne S-100 getestet worden und die Technology ist einsatzbereit, wenn es polizeilichen Bedarf hierfür gibt.“ wird in dem Artikel ausgeführt.

Für die Polizei sind ebenfalls Drohnen erhältlich die Tränengas und Gummigeschosse abfeuern können um Jeden zu vertreiben, der immer noch der Illusion erliegt, er wäre in einem demokratischen Land geboren worden.

„Die französische Firma Tecknisolar Seni hat eine mobile Drohne vorgeführt, die mit einer doppelläufigen 44mm Flash-Ball Pistole bewaffnet war.“ so der Bericht. „Die ein Kilogramm schwere Flash-Ball Pistole wird von französischen Polizeispezialkräften als großkalibrige Handfeuerwaffe mit nicht-letalen Geschossen eingesetzt, wozu Tränengas und Gummigeschosse zählen, um Verdächtige ohne nachhaltige Schäden zu überwältigen – ´dieselbe Wirkung, wie durch den Schlag eines Boxchampions´ behaupten die Hersteller bei Verney-Carron.“

Natürlich übergeht man die Tatsache, dass derartige Geräte „fortbleibende Schädigungen“ in Form von Kopfverletzungen verursacht haben.

Eine weitere Möglichkeit ist eine fliegende Mini-Untertasse mit einer Elektroschockpistole auszustatten, die dafür ausgelegt ist 50.000 Volt abzufeuern

„Elektroschockpistolen sind mittlerweile so leicht (um die 150 Gramm), dass sie auf die kleineren Drohnen montiert werden können. Antoine di Zazzo, Leiter von SMP Technologies, eine Firma, die in Frankreich Elektroschockpistolen vertreibt, sagt, das Unternehmen bestückt eine kleine vierrotorige iDrone (einen weiteren Quadrokopter-Spielzeughubschrauber) damit, die von Einigen `fliegende Untertasse` genannt wird.“

Da die Polizei regelmäßig Elektroschockpistolen in nicht wirklich bedrohlichen Situationen als Methode der „Schmerzgefügigmachung“ (Pain Compliance), also der Folter, einsetzt, ist der Missbrauch dieser Geräte in jedem Land, das diese Geräte eingeführt hat, auch weit verbreitet. Seit Juni 2001 sind über 350 Menschen in den Vereinigten Staaten gestorben, nachdem sie von diesen „nicht-letalen Waffen“ getroffen wurden. Stellen Sie sich vor, wie die Missbrauchsfälle explodieren würden, wenn das persönliche Element bei der Verwendung von Elektroschockpistolen erst einmal wegfällt und diese Geräte an marodierenden Überwachungsdronen installiert sind, was jegliche Verantwortung für auftretende Todesfälle und Verletzungen aus der Welt schafft.