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Uranmunition: Irak plant Anklage gegen die USA und Grossbritannien
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Das irakische Ministerium für Menschenrechte will gegen die Vereinigten Staaten von Amerika und Grossbritannien klagen, wegen Anwendung von Uranwaffen.

Der Minister für Menschenrechte, Wijdan Mikhail Salim, sagte der Zeitung irakischen Tageszeitung Assabah, dass die Klage auf Erkenntnissen des irakischen Ministeriums für Wissenschaft und Umwelt beruht.

Danach haben die USA und Grossbritannien im Irak vielfach DU-Munition eingesetzt.

Laut Aussagen irakische Militärexperten wurde das Land mit fast 2000 Tonnen Uranmunition kontaminiert.

Durch die radioaktive Strahlung hat sich die Anzahl von Babys die mit Missbildungen und Gesundheitsschänden geboren werden im Süden des Irak massiv erhöht.

Irakische Ärzte bestätigen dies und stellen eine stark steigende Anzahl von Krebsfällen fest, speziell in den Städten, welche einer heftigen Bombardierung ausgesetzt waren.

Ähnliche Konsequenzen werden in den zentralen und nördlichen Provinzen des Landes erwartet, da der kontaminierte Staub durch den Wind transportiert wird.

Das Ministerium will eine Entschädigung für die Opfer erreichen. Tony Blair und G.W. Bush sollen darüberhinaus wegen Kriegsverbrechen angeklagt werden.

Ungefähr 1,3 Millionen Iraker sind getötet worden, Millionen wurden obdachlos. Die gesamte Infrastruktur des Irak wurde schwer geschädigt. Kulturschätze wurden geraubt oder zerstört. Die Umwelt und Wasser sind verseucht und die Landwirtschaft ist am Boden.

Vormals die Kornkammer der Region, verwandelt sich der Irak in eine Wüste. Lebensmittel müssen importiert werden. Kinder wachsen im Elend auf, bekommen keine richtige Schulbildung, leiden an Krankheiten, Unterernährung und haben schwere Schäden und Missbildungen.

Die irakische Zivilbevölkerung lebt in ständiger Angst vor Gewalt und die Arbeitslosigkeit liegt bei 50%,.

Nach 7 Jahren Krieg liegt das Land am Boden. Die versprochene Demokratisierung und der Aufbau durch den Westen hat nicht stattgefunden.

Tony Blair hat vor dem britischen Untersuchungsausschuss, der die Ereignisse die zum Irakkrieg führten aufklären soll, jetzt zugegeben, dass er von seinen Rechtsberatern gewarnt worden sei, weil die Invasion des Irak illegal sei. Darüberhinaus liegen Beweise vor, die belegen, dass die angebliche Bedrohung von Massenvernichtungswaffen durch Saddam Hussein komplett erfunden wurde.

Blair hat sogar die Frechheit jetzt noch zu sagen, er würde alles wieder genau so machen und seine Entscheidung wäre richtig gewesen.

Der ehemalige britische Aussenminister Robin Cook sagte zwei Tage vor Kriegsbeginn in seiner Rücktrittsrede: „Einen Krieg ohne internationale Unterstützung und ohne Rückhalt im Inland kann ich nicht unterstützen.” Und weiter: „Irak besitzt wahrscheinlich keine Massenvernichtungswaffen.”

Ein führender britischer Jurist bemüht sich jetzt Tony Blair vor Gericht zu bringen. Professor Bill Bowring sieht gute Chancen, Blair wegen Kriegsverbrechen anzuklagen.

„Wir wissen, dass die Regierung ausdrücklich vorher gewarnt wurde, Grossbritannien riskiere eine Verurteilung für diesen Krieg,“ sagte er in einem Interview.

Professor Bill Bowring plant eine Klage vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) einzureichen. Anklagepunkt ist die “gemeinschaftliche Führung eines Angriffskrieges”.

Sir Michael Wood, der oberste Rechtsberater für das Aussenministerium von 2001 bis 2006 hat kürzlich ausgesagt, er hätte den damaligen Aussenminister Jack Straw 2002 davor gewarnt, die Invasion des Irak ohne UNO-Resolution würde “das Verbrechen der Aggression” bedeuten und könnte zur Verurteilung von Politikern und Soldaten führen.

Professor Bowring sagt, das Treffen im April 2002 zwischen Blair und Bush auf der Ranch in Crawford Texas, was als der Moment beschrieben wurde, wo der Vertrag über die Invasion „mit Blut“ unterzeichnet wurde, ist entscheident für diesen Fall.

Eine Sprecherin des IStGH  (Internationalen Strafgerichtshof) bestätigte jetzt, das Mandat des obersten Anklägers decke die Taten der alliierten Streitkräfte im Krieg ab.