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Berlin: CDU fördert Rassismus gegen Muslime
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Die CDU-Berlin veranstaltet eine Podiumsdiskussion zum Thema: “Der Islam – Ein Integrationshindernis?” – Die Antwort auf diese Frage kann, wenn man sich die Besetzung der Veranstaltung anschaut, nur lauten: “Ja!” – Die Teilnehmerliste der Podiumsdiskussion ist klar Anti-Muslimisch organisiert worden. Wessen Geistes Kind hier eigentlich von der CDU gefördert wird ist klar. Der Rassismus getarnt als Islamkritik erlebt seine Renaissance dank der “bürgerlichen” Partei in Berlin. Tatsächliche Selbstkritik bleibt aus, auch die nötige Empörung.

Am 4. November 2009 um 19 Uhr soll im Abgeordnetenhaus von Berlin darüber “debattiert” werden, ob der Islam ein Integrationshindernis ist. Mit dabei sind René Stadtkewitz, Serap Cileli, Kurt Wansner, Kirsten Heisig, Hartmut Krauss und Oda Dridi-Dörffel.

Merkwürdig ist, dass vor allem die rechtsextreme Organisation Pax Europa Werbung für die Veranstaltung macht. Auch auf dem rassistischen Blog Politically Incorrect finden sich Hinweise für die Veranstaltung und Verteidigigungsberichte gegenüber kritischen Stimmen.

Die CDU führt zwar intern eine Debatte über die Veranstaltung, aber wirkliche Änderungen werden nicht gemacht. Auch die Mitgliedschaft des eigenen Abgeordneten in der rechten Bewegung Pax Europa scheint kein Problem darzustellen.

Wenn man sich die Besetzung der Podiumsdiskussion genauer anschaut, wird schnell klar, was die Hauptstadt CDU will. Sie fördert gezielt den Islamhass und den Rassismus gegen Muslime.

Zu den einzelnen Persönlichkeiten hier eine Zusammenfassung:
Abgeordneter René Stadtkewitz von der CDU moderiert die Veranstaltung. Er ist im Bundesvorstand von “PAX Europa” einer eindeutigen rechten Organisation die gegen Muslime hetzt und sie alle in den Dreck zieht.

Serap Cileli wird als Islamkritikerin bezeichnet, ist aber eher eine Islamhasserin, die bei jeder Gelegenheit über die Muslime herzieht und das Thema “Ehrenmorde” so sehr den Muslimen zuschreibt, dass die Mehrheit der Bevölkerung heute glaubt, jeder Muslim hält einen Ehrenmord für wichtig und macht sowas.

Kurt Wansner ist für seine Positionen bei der Integration in Brandenburg kein Unbekannter. So stammen neben den Rassismusvorwürfen gegen die Türkische Gemeinde Deutschland auch so geniale Forderungen wie: “Parallelgesellschaften Vorbeugen – Anreize zum Umzug für Migranten setzen”, von ihm. Kurt Wansner ist noch eine akzeptable Person. Er kommt aus Friedrichhain-Kreuzberg. Also aus einem Krisengebiet. Aber seine Ansichten sind nur einseitig. Er fordert mehr von den Migranten, als von den Deutschen.

Kirsten Heisig ist Jugendrichterin und gilt als Knallhart. Sie wird gerne mit dem Titel: “Schrecken von Neukölln” belegt. Sie ist couragiert und engagiert im Kampf gegen Probleme im Bezirk. Das ist gut. Aber eine Jugendrichterin sieht meistens eben nur die Problemfälle im Bezirk und nicht die positiven Beispiele. Keiner wird vor Gericht gezerrt, der einen super Schnitt in der Schule hat. Sie hat in ihrem Alltag oft mit Kindern- und Jugendlichen zu tun die Straftaten begangen haben. Nicht mit den positiven Beispielen dieser Gesellschaft. Wozu soll sie sich also äußern, wenn nicht über ihre persönlichen Erfahrungen?

Hartmut Krauss ist Sozial- und Erziehungswissenschaftler. Aber genau der selbe Krauss gehört zu den Initiatoren der sogenannten “Kritischen Islamkonferenz” bei der man die Muslime niedermachen wollte und keine Gegenstimme zu ließ. Außerdem ist Krauss auch Begründer der Gruppe “Kritische Marxistinnen und Marxisten”. Was soll man also von einem solchen Menschen zu der Frage erwarten?

Frau Oda Dridi-Dörffel lebt in Berlin. Sie ist tätig für eine Reihe von Politikern und gibt zahlreiche Seminare zum Thema “Islamismus”. Ihre persönlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen: Islam, Extremismus und Migration. In ihren bekannten Äußerungen zur Scharia zeigt die selbsternannte Islamexpertin, dass sie von der Materie als solche keine Ahnung hat. Sie trat vor allem mit dem Gerichts-Urteil eines Richters in Erscheinung, bei der dieser sich auf die Scharia bezogen hatte und die schnelle Scheidung einer Frau verweigert hatte.

Mit diesem Haufen kann die Antwort auf die Frage der CDU nur “Ja” lauten. Noch ein Grund, warum die CDU als Partei für Muslime immer unwählbarer wird. Rechtes Gedankengut wird salonfähig gemacht. Die Mitgliedschaft in rechten Organisationen stellt heute auch kein Problem mehr dar.

Quelle:
http://www.dunia.de/2009/10/24/berlin-cdu-fordert-rassismus-gegen-muslime/comment-page-1/#comment-5613

Weitere Quellen:
http://www.friedrichshain-kreuzberg-cdu.de/kurt_wansner/daten/Parrallelgesellschaft%20Umzug.pdf
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Integration-Berliner-CDU;art270,2931306
http://www.morgenpost.de/berlin/article1039894/Warum_sich_Kirstin_Heisig_nicht_frustrieren_laesst.html