June 24th, 2010

Presseberichte über bevorstehenden Angriff auf Iran

24. 06 2010

Nach Berichten iranischer Nachrichtenagenturen sind Flugzeuge der israelischen Luftwaffe auf saudischen Luftwaffenbasen gelandet. Es gäbe Vorbereitungen auf  einen Militärschlag gegen die iranischen Atomwaffenanlagen. Im Iran besteht ein Kriegszustand an dessen nordwestlicher Grenze wegen Aktivitäten auf US-Militärbasen im benachbarten Aserbaidschan.

Die politische Lage im Mittleren Osten spitzt sich offenbar zu. Irans Nachrichtenagentur Fars meldet, Flugzeuge der israelischen Luftwaffe seien auf der Luftwaffenbasis Tabuk in Saudiarabien gelandet und hätten eine nicht näher identifizierte Fracht ausgeladen .

Es wird vermutet, die Aktion habe im Zusammenhang mit Vorbereitungen auf einen Militärschlag gegen die iranischen Atomwaffenanlagen stattgefunden.  Dabei soll die genannte Basis zum Hauptstützpunkt der israelischen Luftwaffe bei ihrer Mission der Zerstörung der iranischen Anlagen werden.

Prinz Fahd bin Sultan soll die Ankunft der Israelis persönlich beobachtet haben. Alle zivilen Flüge des Flughafens wurden für die Dauer der Operation eingestellt, Fluggäste wurden in Hotels untergebracht, Sie bekamen jedoch keine Auskünfte über den Grund der Flugausfälle, führt die Fars weiter aus. Saudi-Arabien wie Israel haben beide bislang die Existenz selbst eines Luftkorridors über Saudiarabien für Israels Luftwaffe abgestritten,

Das geheimdienstnahe Portal Debka meldet , dass der Iran an seiner nordwestlichen Grenze den Kriegszustand ausgerufen hat. Einheiten der Revolutionsgarden werden gegenwärtig in der Region des Kaspischen Meeres zusammengezogen im Reaktion auf die angeblich gestiegene Aktivität der USA und Israels auf den Luftwaffenstützpunkten und Militärbasen im benachbarten Aserbaidschan, die unmittelbare Vorbereitungen auf den Schalg gegen die Atomwaffenanlagen Irans treffen.

Debka unterstreicht, dass es sich gegenüber den früheren Behauptungen Irans über einen etwaigen US-israelischen Angriff, diesmal erstmals um konkrete zeitlich-räumlich fassbare Massnahmen handelt. Es gab weder von den USA, noch von Israel oder Aserbaidschan Stellungenahmen zur Truppenverstärkung an der Grenze zum Iran,  Debka meldet jedoch unter Berufung auf eigene Quellen, dass sowohl Israel als auch die USA von Aserbaidschan aus das Geschehen im Iran sehr genau mit den Mitteln der elektronischen Aufklärung unter die Lupe nehmen.

Quelle -
www.debka.com
ynetnews.com
Heute in Israel
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/138231

Iran: Ahmadinedschad und der Holocaust


Berlin, 8. März. 2010

Weltstiftung für Holocaustforschung

Mohammad-Ali Ramin ist Vorsitzender der Weltstiftung für Holocaustforschung. Rahmin wurde im November 2009 zum stellvertretenen Minister für Kultur und Rechtsleitung ernannt. Ali Ramin lebte lange Zeit in Deutschland, studierte Ingenieurwesen und gründete die "Islamische Gemeinschaft in Clausthal e.V." Im Jahr 2006 war er Berater des für iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und richtete in dessen Auftrag die Holocaustkonferenz in Teheran aus.
Nach Abschluss der Konferenz wurde vielfach behauptet, der iranische Präsident habe sich nun endgültig von der Holocaustleugnung distanziert und eines besseren besonnen. Zwar hat Präsident Ahmadinedschad, der sich auf der Konferenz noch mit den Koryphäen der Revisionistenszene ablichten ließ, seither keine allzu direkten Außerungen über seine Zweifel am Holocaust gemacht.

Der Mythos vom angeblich nicht mehr geleugneten Holocaust

Der Bewertung, dass im Umfeld des Präsidenten Ahmadinedschads in Bezug auf den Holocaust eine Geisteswandlung eingetreten sei, kann man sich jedoch aus folgenden Gründen nicht anschließen:
In den folgenden Videos aus dem Jahr 2009 spricht Mohammad-Ali Ramin genau wie zum Zeitpunkt der Konferenz über den Mythos des Holocaust.
Dem ersten Video werden viele keinen Glauben schenken, weil es deutsch und englisch untertitelt wurde und in der Vergangenheit Reden des iranischen Präsidenten nachweislich falsch übersetzt wurden.

http://www.youtube.com/watch?v=eh-BF56MVWo

Holocaustleugner Dr. Friedrich Töben wird zum Helden

Im zweiten Video aus dem Jahr 2009 spricht Ramin in Teheran mit dem deutschen Holocaustleugner Dr. Friedrich Töben, dem Gründer des revisionistischen Adelaide Institute, welches ein Forum für Holocaust-Leugner bietet. Dort werden immer wieder Schriften von Leuten wie Horst Mahler, Germar Rudolf und anderen Revisionisten veröffentlicht. Am 1. Oktober 2008 wurde der Deutsch-Australier Töben, »eine zentrale Figur im Netzwerk der internationalen Revisionisten-Szene«, in London verhaftet und 50 Tage später wieder entlassen. Haftgrund Holocaustleugnung. In diesem Zusammenhang bezeichnet Mohammad-Ali Ramin den Revisionisten Thöden im nachfolgenden Video als Helden.

http://www.youtube.com/watch?v=zQ-FHFtFTa8

Teil 2  http://www.youtube.com/watch?v=kKHZ3bLHTK8

Bedeutende Gelehrte

Mohammad Ali Ramin, Generalsekretär der Welt-Stiftung zur Überprüfung des Holocausts schreibt Ende Oktober 2008, noch während Töben in Haft sitzt folgendes:
"Das Schweigen der Presse bezüglich der Inhaftierungen von bedeutenden Gelehrten und Intellektuellen und freiheitsstrebenden Forschern wie Töben, HORST MAHLER, Stolz, Honsik, Rudolf, Fröhlich, Zündel, die wahrhaftig versuchen, die Tatsachen zu erforschen,  oder der Verurteilungen von Garaudy, Faurisson, Verbeke, Reynouard und anderen, hat alle informierten Menschen in Sorge versetzt hinsichtlich der weiteren Entwicklung solch grausamer Handlungen.
Die Welt-Stiftung fordert alle Politiker, Richter, Schriftsteller, Intellektuelle und die europäische Presse auf, die unabhängigen Forscher und Kritiker, die sich mit der Holocaust-Akte befassen, gegenüber den Anschuldigungen der Zionisten und ihrer Helfershelfer zu unterstützen und das "Internationale Komitee zur Erforschung der Tatsachen über den Holocaust" bei der Suche der "gesamten Wahrheit" beizustehen." LINK
http://www.xinos.net/aufklaerung/teheraner-erklaerung-u-a/

Auf der Teheraner Holocaust-Konferenz 2006 sprachen etliche in ihren jeweiligen Heimatländern zum teil gerichtlich verurteilte Holocaustleugner und Neo-Nazis. Die Konferenz stand unter dem Motto „Überprüfung des Holocaust: Eine globale Vision“. Auch jüdische, antizionistische Rabbis nahmen an der Konferenz in Teheran teil: Rabbiner Yisroel David Weiss (USA), Rabbiner Ahron Cohen (Großbritannien), Rabbiner Moishe Ayre Friedmann (Österreich), Rabbiner Ahron Cohen (Großbritannien) und Rabbiner David Feldmann (USA), einige als Vertreter der antizionistischen Vereinigung Neturei Karta

Prominente Holocaustleugner, die an der Konferenz teilnahmen waren David Duke (USA, früher Funktionär des Ku-Klux-Klan), Robert Faurisson, Benedikt Frings , ehemaliger stellvertretener Vorsitzender der NPD, Michael Collins Piper (USA), Dr. Herbert Schaller (Österreich, Rechtsanwalt, Verteidiger des inhaftieren Holocaust-Leugners David Irving, Bernhard Schaub (Schweizer Vorsitzender des "Vereins zur Rehabilitierung der wegen des Bestreitens des Holocaust Verfolgten"), George Thiel, Frederick Toeben (Deutschland) und einige weitere der Holocaustleugnungs-Szene zuzurechnende Personen.

TV Serie "Merchants of the Myth"

Bis zum Februar 2007 lief darüberhinaus im iranischen Fernsehen eine 12-teilige Fernsehsendung über den Mythos des Holocaust.
Titel der Serie: "Merchants of the Myth". Holocaust Leugner wie Prof. Robert Faurisson und Georges Thiel kommen ebenfalls in dieser Serie zu Wort.

http://www.youtube.com/watch?v=5ta7XpaK6Ak

Fragwürdige Verbindungen

2006 saßen Vertreter von Neturei Karta neben Holocaustleugnern auf dem Podium in Teheran.

2003 saßen Vertreter von Neturei Karta mit Farrakan bei seinem Marsch auf Washington auf dem Podium.

Die außerordentlich umstrittenene und von vielen als rassistisch eingestufte Nation of Islam des US-Amerikaners Farrakhans soll bereits zuvor Beziehungen zur Neturei Karta unterhalten haben.

Betzalel Chaim, auch ein Anhänger von Neturei Karta schrieb in den 80er Jahren für die Holocaust-Leugnungs Zeitschrift
"Journal of Historical Review",  mit der auch Farrakhan Kontakte gehabt haben soll.

Moshe Aryeh Friedman aus Wien war ebenfalls auf der Holocaust-Konferenz in Teheran. Er hatte in der Vergangenheit enge Kontakte zu Rechtsextremen in Österreich, z.B. zu dem rechtskräftig verurteilten ehemaligen Bundesrat John Gudenus und dem  FPÖ-Abgeordneten Stadler, ehemaliger Sekretär von Jörg Haider.
Friedman gab auch ein Interview in der Deutschen Nationalzeitung des Altnazis Frey.

Schlussfolgerungen

Israel begeht schreckliche Kriegsverbrechen, vertreibt und unterdrückt seit Jahrzehnten. Der Goldstone Report dokumentiert die Verbrechen des Gazakriegs in eindringlichster Form.

Den Iran mit Sanktionen zu belegen, weil man das Land des Baus einer einzelnen Atombombe bezichtigt ist völlig unverhältnismäßig, wenn man selbst doch die Welt seit Jahrzehnten mit einer absoluten atomaren Übermacht erpresst. Zumal wenn man die einzige Weltmacht ist, welche diese Waffe mehrfach und gegen Zivilbevölkerung eingesetzt hat und darüberhinaus seit Jahren mit Uranmunition einen heimlichen low-intensity Atomkrieg führt. Dennoch gilt es auch im Fall des Iran Atomwaffen und Atomkraft abzulehnen.
Ein militärischer Angriff auf den Iran ist vehement abzulehnen, ebenso wie offensichtliche Versuche seitens der USA, sich in Irans inneren Angelegenheiten einzumischen.

Nur all dies darf eben nicht dazu führen, dass man öffentlich mit Kräften sympathisiert, die in überaus provokanter Manier mit Neonazis und Geschichtsleugnern zusammenarbeiten. Im Umfeld des Präsidenten Ahmadinedschad scheint man weiter mit diesen Kräften zu sympathatisieren. Grund dafür mögen Unkenntnis sein oder politisches Kalkül. Systematischen und industriellen Massenmord durch Deutsche zum Mythos zu erklären kann aber auch vor dem Hintergrund der allerschlimmsten Verbrechen Israels nicht hingenommen werden. Angehörige des jüdischen Glaubens, die in diesem Umfeld operieren oder sympathisieren sind äußerst fragwürdig.

Quellen:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/4/4467/1.html

http://de.altermedia.info/general/dr-mohammed-ali-ramin-und-dr-frederick-toben-im-gesprach-110209_22783.html

http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/1717.htm

Excerpts from the Rooz article in English have been lightly edited for style. - watch out!

http://www.tehrantimes.com/index_View.asp?code=207014

http://www.xinos.net/aufklaerung/teheraner-erklaerung-u-a/

http://de.altermedia.info/general/mannheimer-staatsanwaltschaft-droht-australischem-revisionisten-fredrick-toben-erneut-mit-
verhaftung-150109_21726.html