June 18th, 2010

Fotoausstellung über die Besetzten Gebiete und Gaza zur Zeit der “Operation Cast Lead” 2008/2009

Fotoausstellung über die Besetzten Gebiete und Gaza zur Zeit der “Operation Cast Lead” 2008/2009 
im Ladenlokal der Neuköllner LINKEN am Richardplatz 16 in 12055 Berlin

Das Fotografen-Netzwerk ActiveStills aus Israel „auf der anderen Seite der Mauer“.

Sie wollen die israelische Bevölkerung durch Dokumentarfotografie mit der Realität der Besatzungspolitik ihrer Regierung in Palästina konfrontieren. Silan Dallal und Keren Manor berichteten über das Fotografen-Netzwerk ActiveStills auf der Linken Medienakademie (LiMA) im März 2010 in Berlin. Ab 18. Juni werden Fotos von ActiveStills bei der Neuköllner LINKEN zu sehen sein.

Die Vernissage findet am Freitag, dem 18. Juni 2010, um 20 Uhr im Ladenlokal der Neuköllner LINKEN am Richardplatz 16 in 12055 Berlin statt. Die Journalistin Susann Witt-Stahl wird das Fotografen-Netzwerk vorstellen. Sie hat Fotografinnen von ActiveStills bei ihren Foto-Einsätzen begleitet.

Die Ausstellung kann kostenlos besichtigt werden: montags, dienstags und donnerstags von 10 bis 16 und von 17 bis 19 Uhr sowie freitags von 10 bis 14 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter 030-613 5919.

Moskau kritisiert EU- und US-Sanktionen gegen Iran

Moskau/Brüssel/Washington (dpa/dw) - Russland hat die von den USA und der EU einseitig beschlossene Ausweitung ihrer jeweiligen Sanktionen gegen Iran scharf kritisiert. «Wir sind äußerst enttäuscht, dass weder die USA noch die EU unserem Appell gefolgt sind, auf solche Maßnahmen zu verzichten. Wir werden unsere Konsequenzen daraus ziehen - auch was unsere Zusammenarbeit in Gremien wie der "Sechser-Gruppe" angeht», sagte Moskaus Vizeaußenminister Sergej Rybakow am Donnerstag nach russischen Agenturangaben. Er sprach sich für einen Dialog mit Teheran aus.
Der EU-Gipfel in Brüssel beschloss am Donnerstag einen Katalog mit Handels- und Investitionsbeschränkungen für die Gas- und Ölbranche sowie die Erweiterung Schwarzer Listen für den Finanz- und den Verkehrssektor. Die USA weiteten ihre Strafmaßnahmen auf mehr als drei Dutzend Unternehmen und Einzelpersonen aus, die nach Behauptung der US-Behörden die iranischen Atom- und Raketenprogramme unterstützen. Beide Beschlüsse gehen über die vom UN-Sicherheitsrat am 9. Juni verabschiedeten Sanktionen hinaus.