June 10th, 2010

Enthüllung über Zusammenarbeit von Blackwater mit Taliban

Die afghanische Zeitung Arman-e Melli hat in ihrer Ausgabe vom heutigen Mittwoch über die Verbindung der Sicherheitsfirma Blackwater mit den Taliban in Afghanistan berichtet. Private Sicherheitsfirmen in Afghanistan zahlen Bestechungsgelder an Leute der Taliban, damit sie Versorgungskonvois der ausländischen Truppen nicht angreifen. Diese Zeitung erinnerte gleichzeitig daran, dass obschon diese Firmen verantwortlich für den Schutz der Versorgungskonvois der ausländischen Truppen sind, sie aber auf Grund dessen, dass sie von den Angriffen auf diese Konvois profitieren wollen, sie Leuten der Taliban Bestechungsgelder bezahlen.
Diese Zeitung betonte, dass eine der privaten Sicherheitsfirmen, die mit den Taliban in stillschweigendem Einvernehmen steht, die amerikanische Firma Blackwater ist.

-----------

Tausende US-Waffen in Afghanistan verschwunden - Feb 2009

Washington - In Afghanistan sind Tausende US-Waffen verschwunden, mit denen die einheimischen Sicherheitskräfte versorgt wurden. Das geht aus einem Bericht des Kongresses hervor. Das Arsenal der vermissten Waffen reicht demnach von Maschinengewehren bis hin zu Granatenwerfern. Das US-Verteidigungsministerium habe es versäumt, komplett Buch über 87 000 Waffen zu führen, heißt es in dem Report. Ihr Verbleib lasse sich nun nicht mehr zurückverfolgen.

http://archiv.rhein-zeitung.de/on/09/02/13/ticker/t/rzo533761.html

------

Der GAO-Bericht kritisiert, dass das Pentagon aufgrund von Nachlässigkeit und Personalmangel versäumt habe, Buch über 87.000 Waffen zu führen. Das umfasst rund ein Drittel von 242.000 zwischen Ende 2004 und Juni 2008 gelieferten Waffen wie Maschinengewehre, Pistolen und Granatwerfer. Laut GAO haben die verschwundenen Waffen einen Gesamtwert von 223 Millionen Dollar.

Befürchtet wird nicht zuletzt wegen des Korruptionsverdachts innerhalb der afghanischen Regierung, dass ein Teil der Waffen an Taliban oder El-Kaida-Terroristen gefallen sein könnte. Laut GAO-Report berichtete eine Vertragsfirma der USA, dass afghanische Sicherheitskräfte Waffen an feindliche Kämpfer verkauft hätten.

Mangelnde Kontrolle
Sobald die Waffen der afghanischen Regierung übergeben wurden, führte das US-Militär laut GAO-Bericht demnach weder Buch über die Ausrüstung, noch wurden die Bestände geprüft. In der gesamten Lieferkette gebe es Mängel, die besonders dem Fehlen klarer Anweisungen aus dem US-Verteidigungsministerium zuzuschreiben seien, wurde kritisiert.

So hätten etwa 46.000 Waffen keine Seriennummer, über 41.000 Waffen seien keine Aufzeichnungen über Ort und Verfügbarkeit geführt worden. Bemängelt wurde auch, dass erst 15 Monate nach der Übergabe von Nachtsichtgeräten an die afghanischen Sicherheitskräfte deren Verwendung überprüft wurde. Die frühere Umsetzung eines Überwachungsplans scheiterte an Personalmangel.

Pentagon gesteht Mängel ein
Für das Pentagon dürfte diese Nachricht nicht allzu neu sein. Bereits 2007 berichtete die GAO ähnliches aus dem Irak. Damals verschwanden rund 190.000 Waffen spurlos.

Uranmunition - Atommüll als Munition

 



 

39 Tote bei Explosion auf Hochzeitsfest in Afghanistan

Kabul  - Bei einer Explosion auf einem Hochzeitsfest in der südafghanischen Provinz Kandahar sind am Mittwochabend mindestens 39 Menschen getötet und über 73 weitere verletzt worden. Das berichtete laut dpa der arabische Fernsehsender Al-Dschasira unter Berufung auf afghanische Behörden. Die Zahl der Opfer könnte sich möglicherweise erhöhen.
Unterdessen berichtete der iranische Sender Press TV, dass der Taliban-Sprecher Qari Yusef Ahmadi, die Beschuldigung der afghanischen Behörden und westlicher Medien, die Taliban hätten einen Selbstmordanschlag während des Hochzeitsfestes verübt, heftig zurück gewiesen hat und sagte, dass der Veranstaltungsort des Hochzeitsfestes von Kampfflugzeugen der US-geführten ausländischen Truppen bombardiert worden sei.

Hillary und viele Diplomaten werden eine Herzattacke bekommen





Pentagon stopft sein größtes Leck

Unter diesem Titel veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung vom 9. Juni einen Bericht über Wikileaks und den festgenommenen US-Soldaten Manning,
Manning soll hochbrisante Dokumente an Wikileaks weitergeleitet haben.
„Hillary Clinton und einige Tausend Diplomaten in aller Welt kriegen eine Herzattacke, wenn sie eines Morgens aufwachen und herausfinden, dass ein ganzer Aktenschrank geheimer Außenpolitik dem Publikum zur Verfügung steht“, soll Manning US-Medienberichten zufolge geschrieben haben.

Umweltaktivistin übergießt sich mit Öl - Eklat im US-Senat



Die Umweltaktivisten und Krabbenfischerin Diane Wilson wurde verhaftet, nachdem sie sich während einer Anhörung des US-Senats mit Öl übergossen und lautstark ihre Meinung zu der Verantwortung des Konzerns BP für die Katastrophe am Golf von Mexiko kundgetan hatte.

Ihr Protest richtete sich im Speziellen gegen die Senatorin von Alaska, Lisa Murkowski. Die Republikanerin blockiert nach wie vor ein Gesetz, das die Obergrenze der Haftung für die Umweltkatastrophe durch BP anheben sollte. Die Rohölförderung ist für Alaska von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung.

Für die Aktivistin Diane Wilson ist völlig unverständlich, wie die Senatorin für den Ölkonzern Partei ergreifen kann, während das amerikanische Volk ob der Katastrophe am Boden zerstört ist. "Das ist abscheulich", so Wilson.

Vor einigen Tagen hatte es bereits einen ähnlichen Protest vor dem Weissen Haus gegeben

Durch die Ölpest im Golf von Mexiko sind allein in Louisiana mehr als 70 Menschen erkrankt. Die Betroffenen klagten über Atemprobleme, gereizte Augen sowie Kopf- und Brustschmerzen, teilten die Gesundheitsbehörden des US-Bundesstaates mit. Acht Menschen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. 

Etwa 50 der Erkrankten hatten direkten Kontakt mit dem Öl oder mit im Kampf gegen die Ölpest eingesetzten Chemikalien, unter anderem weil sie bei den Reinigungsarbeiten nach Beginn der Katastrophe vor knapp zwei Monaten eingesetzt wurden. Die anderen Betroffenen erkrankten den Angaben zufolge vor allem, weil der Gestank der Ölpest bis zu ihnen nach Hause reichte.

Von der Ölpest im Golf von Mexiko sind mehrere US-Bundesstaaten betroffen, eine Gesamtzahl der Erkrankungen gibt es nicht.



 

Vorwurf gegen CIA: Experimente an Gefangenen


Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben den US-Geheimdiensten medizinische Experimente an Terrorverdächtigen vorgeworfen.

Dokumente über CIA-Verhöre legten nahe, dass die dabei anwesenden Ärzte die Aufgabe gehabt hätten, Foltermethoden wie das "Waterboarding" zu verfeinern, erklärte die Gruppe Physicians for Human Rights (Ärzte für Menschenrechte).

Die Beschwerde von gestern, der sich weitere Menschenrechtsgruppen anschlossen, bezieht sich auf die Zeit vor dem Amtsantritt von US-Präsident Barack Obama.

Obama hat das umstrittene "Waterboarding" und andere brutale Verhörmethoden abgeschafft. Beim "Waterboarding" wird der Gefangene an ein Brett gefesselt und sein Gesicht mit einem Tuch abgedeckt. Die Füße werden dabei höher gelagert als der Kopf. Dann wird Wasser über sein Gesicht geschüttet, bis der Gefangene das Gefühl hat, er würde ertrinken.

Laut Physicians for Human Rights waren bei CIA-Verhören, in denen diese Methode angewandt wurde, stets auch Ärzte anwesend. Sie hätten nicht nur den Auftrag gehabt, die Verhöre zu überwachen, sondern auch "detaillierte medizinische Erkenntnisse zu sammeln, die dafür genutzt wurden, das 'Waterboarding' weiterzuentwickeln".