October 29th, 2009

Net News Global - Unabhängige Nachrichten



net-news-global.de

Redaktionsstatut von Net News Global
(Fassung vom 29.10.2009)

- Wie wir uns sehen
Poppers kritischer Rationalismus ist aus unserer Sicht ein guter Ansatz, um sich der Welt zu nähern. Wir Moderatoren von Net News Global begreifen uns und Net News Global als Teil des Gemeinwesens und wollen mit Net News Global dazu beitragen, das Gemeinwesen ein kleines bisschen zu verbessern. Wir respektieren andere Weltanschauungen und Religionen und möchten sie nicht ausgrenzen, sondern einbeziehen. Wir finden es sinnvoll, jedem Mitmenschen die Möglichkeit zu geben, sich am Miteinander zu beteiligen und etwas zum miteinander beizutragen. Die Freiheit Andersdenkender ist uns besonders wichtig. Indem wir uns vehement für deren Freiheit einsetzen, ohne ihre Ansichten teilen zu müssen, leisten wir einen Beitrag unsere eigene Denkfreiheit zu erhalten. Wir wollen versuchen, uns darüber bewusst zu sein, das wir uns nicht nur irren können, sondern häufig genug wirklich irren. Das bedeutet auch, uns selbst in Frage zu stellen, als Teil des Problems zu betrachten und bereit zu sein, Irrtümer zu korrigieren.

- Unsere Werte und Ideale
Wir Moderatoren von Net News Global wollen uns einsetzen für die Menschenrechte, die Grundrechte, Gewaltlosigkeit, das Schaffen von Verständnis zwischen unterschiedlichen Menschen und ein menschenwürdiges Sozialwesen. Unsere journalistischen Ideale beinhalten unter anderem Menschlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Wahrhaftigkeit.

- Was wir ablehnen
Krieg, Hungersnöte und andere menschengemachte Katastrophen empfinden wir als Schande für die Menschheit. Wir lehnen das Brechen von Gesetzen und alle Bestrebungen, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtet sind und die auf die Beseitigung oder Außerkraftsetzung wesentlicher Verfassungsgrundsätze abzielen, ab. Wir verurteilen Gewalt in jeglicher Form, gleich ob physisch oder psychisch. Wir lehnen Extremismus, Hetze, Aggressivität, Doppelstandards, gezielte Desinformation, die Propagierung geschlossener Weltblder, Schwarz-Weiß-Denken, Astroturfing, verdeckte Werbung, verdeckte Einflussnahmen und andere nicht mit unseren Werten zu vereinbarende Manipulationen ab. Wir wollen bei Net News Global keine Nachrichten von Webseiten verlinken, die die Errichtung einer Diktatur anstreben, Chauvinismus befürworten, Rassismus, Ausländer- oder Fremdenfeindlichkeit schüren, Antisemitismus, Juden-, Islam- oder sonstwelchen Feindlichkeiten gegen Gruppen von Menschen Vorschub leiten, den Nationalsozialismus verharmlosen oder Sozialdarwinismus propagieren.

- Pluralität ist unser Weg
Wir wollen mit Net News Global die Geschehnisse auf der Welt aus möglichst verschiedenen Perspektiven und Quellen zu beleuchten und so dazu beitragen, die Betrachtung der Welt durch die geistige und kulturelle Brille verschiedener Menschen aus verschiedenen Teilen der Erde kennen und verstehen zu lernen. Unser besonderes Anliegen ist es, insbesondere auch Geschehnisse zu beleuchten und Lesern internationale, kulturelle und soziale Perspektiven anzubieten, die in den in Deutschland gängigen Massenmedien oft zu kurz kommen. Wir möchten dabei nach Möglichkeit Links direkt zu Primärquellen anbieten, in der Regel nicht mehr als maximal drei bis fünf Meldungen einer Quelle gleichzeitig präsentieren und auch auf andere lesenswerte Webseiten und Nachrichtenvertreiler aufmerksam machen, die mit uns unsere Werte und Ideale gemein haben. Wir schätzen einen vernünftigen Ton und Kritik in einer Form, so wie wenn wir selbst kritisiert werden würden.

- Was geht bei Net News Global gar nicht
Überhaupt nicht gehen bei Net News Global Links zu beleidigenden, obszönen, vulgären, verleumderischen, gewaltverherrlichenden, jugendgefährdenden oder aus anderen Gründen rechtswidrigen oder gar strafbaren Inhalten. Rechtsextreme oder rechtsradikale Webseiten wollen wir bei Net News Global grundsätzlich nicht verlinken. Keinesfalls wollen wir Webseiten von in Deutschland verbotenen Organisationen verlinken.

- Moderatoren
Als Moderatoren wollen wir uns in unserer Verschiendenheit respektieren und unseren Werten entsprechend miteinander umgehen. Meinungsverschiedenheiten untereinander wollen wir nach Möglichkeit durch Diskussion und Kompromissfindung lösen. Dieses Redaktionsstatut soll Leitinie dafür sein, welche Nachrichten wir veröffentlichen, und welche nicht. Das Enstellen von Nachrichten in die Top-Kategorie ist den Moderatoren vorbehalten, die regelmäßig in der Moderation mitarbeiten, wobei, damit die Kategorie nicht überfrachtet wird, jeder Moderator in der Regel maximal eine Nachricht gleichzeitig dort platzieren sollte. Jeder Moderator und jede Moderatorin entscheidet eigenständig, welche Nachricht er oder sie in die Top-Kategorie hineinsetzen möchte.

- Kontakt bei Beanstandungen
Sollten Sie bei Net News Global entdecken, dass einem Moderator eine Nachricht durchgerutscht ist, die unseren Idealen und Zielen widersprechen oder gar gegen Recht und Gesetz verstößt, so bitten wir uns darauf durch eine Mitteilung im Postkasten aufmerksam zu machen, damit wir die Nachricht möglichst kurzfristig korrigieren oder entfernen können.

- Mitmachen
Wir laden alle Leser ein, uns interessante Nachrichten und Kommentare in unserem Postkasten vorzuschlagen. Sollten Sie häufiger interessante und nicht beanstandete eigene Nachrichten bei uns eingestellt haben und ein Vertrauensverhältnis aufgebaut sein, so geben wir Ihnen auch gern einen Zugang, um Ihre Nachrichten selbst freischalten zu können. Wer unsere Werte und Ideale teilt, ist des weiteren gern eingeladen, auch als Moderator mit uns tätig zu sein. In diesem Fall bitten wir darum uns eine kurze Nachricht zukommen zu lassen damit wir uns mir Ihnen in Verbindung setzen können.

- Wie wir Net News Global betreiben
Wir betätigen und als Moderatoren bei Net News Global alle ehrenamtlich und in unserer Freizeit.

- Warum tun wir das alles?
42 - frei nach Douglas Adams

Net News Global - die Moderatoren

CIA fördert Drogenhandel

29.10.2009 / Titel / Seite 1Inhalt



CIA fördert Drogenhandel

http://www.jungewelt.de/2009/10-29/001.php

Von Rainer Rupp
»Tatort« ist in Afghanistan bei weitem nicht nurabg
»Tatort« ist in Afghanistan bei weitem nicht nur abgeriegeltes Gelände wie hier der
Ort des jüngsten Anschlags in Kabul
»Nirgendwo auf der Welt gibt es einen namhaften Drogenhandel, bei dem die CIA nicht mitmischt«. Diese Binsenweisheit ist nach einem Bericht der New York Times erneut bestätigt worden. Ging es früher um Mauscheleien mit Drogenbaronen in Lateinamerika oder in Südostasien, so hat sich die Agency diesmal laut der Zeitung als Teil der organisierten Kriminalität im Kriegsgebiet am Hindukusch erwiesen. Nach Aussagen aktiver und ehemaliger US-Geheimdienstler steht ausgerechnet der wegen seiner Rolle als Schlüsselfigur im afghanischen Drogengeschäft bekannte Ahmed Wali Karsai, der Bruder des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai, auf den Lohnlisten der CIA, und das seit fast acht Jahren. Absurd mutet es daher an, daß US-amerikanische Politiker und Medien Präsident Karsai verurteilen, weil er bisher nicht gegen seinen Bruder Ahmed strafrechtlich vorgegangen ist.

Die Kampagne begann vor etwa einem Jahr, nachdem man sich im Weißen Haus dazu entschlossen hatte, eine Alternative zu Präsident Karsai aufzubauen. Aber offensichtlich wußte bisher die eine Hand in Washington nicht, was die andere tut. Dabei wird Karsais Bruder laut Geheimdienstquellen als wertvoller Mitarbeiter der CIA eingeschätzt. Als Paschtune ist Ahmed Auge und Ohr des Geheimdienstes auch tief in den von den Taliban kontrollierten paschtunischen Stammesgebieten, wohin er dank seines kriminellen Netzwerkes vielfältige Verbindungen hat. Zugleich hilft Ahmed der Agency bei der Kontaktaufnahme zu Stammesführern, die entweder mit den Taliban sympathisieren oder die Seiten wechseln wollen. Zugleich können CIA-Spezialeinheiten die weit verstreuten Besitztümer Ahmeds für ihre verdeckten Operationen nutzen. Im Gegenzug hat die CIA dem Bruder des Präsidenten in mindestens zwei Fällen geholfen, lästige Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. So wurde der Polizeichef von Kandahar, Matiullah Qati, im Juni 2009 von einer CIA-Spezialeinheit »irrtümlich« erschossen, und die Geschäfte des Drogenbarons Hajji Bashir Noorzai, der dank Ahmeds Hilfe 2005 in eine amerikanische Falle getappt war, sind anscheinend von ihm übernommen worden. Als Gipfel der Naivität bzw. der Apologie der US-Politik in Afghanistan meint dazu die New York Times: »Die CIA-Praktiken legen nahe, daß die USA nicht alles in ihrer Macht Stehende tun, um den lukrativen Drogenhandel in Afghanistan ausmerzen.«

Derweil nehmen die Kämpfe in Afghanistan weiter zu. Mit 55 Toten ist acht Jahre nach Beginn des Krieges der Oktober zum blutigsten Monat für die US-Besatzer geworden. Der zweitschlimmste war der vergangene August mit 51 Toten. Zugleich scheinen sich die Voraussagen zu bewahrheiten, daß die bewaffneten Gegner der Besatzung auch in der bisher relativ sicheren Hauptstadt Kabul immer ungenierter operieren können. Davon zeugt der Angriff am Mittwoch morgen auf ein als absolut sicher geglaubtes Gästehaus der Vereinten Nationen im Regierungsviertel. Dabei starben neun Menschen, darunter sechs ausländische UN-Mitarbeiter. Zugleich unterstreicht dieser Angriff das totale Versagen der UNO, denn in Afghanistan ist sie unter dem Druck der USA und weiterer NATO-Länder zum Handlanger der Besatzer und somit zur Zielscheibe für die Aufständischen geworden.

Honduras - Handschrift der US-Folterschule

29.10.2009 / Ausland / Seite 7Inhalt


Handschrift der US-Folterschule

Hinter dem Putsch in Honduras wird die Einflußnahme Washingtons deutlich

http://www.jungewelt.de/2009/10-29/033.php

Von Manola Romalo
Die brasilianische Botschaft in Tegucigalpa, in der sich der Ende Juni gestürzte Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, seit dem 21. September aufhält, wird von den Putschisten nach wie vor angegriffen. Eingesetzt wird dabei eine von den USA bereits im Krieg gegen den Irak verwendete »Schallkanone«, die schmerzhafte akustische Signale aussendet, um die in dem Gebäude ausharrenden Menschen zu zermürben und zur Aufgabe zu zwingen. Der Arzt Marco Girón, der sich gemeinsam mit Zelaya in der Botschaft aufhält, berichtete gegenüber dem Rundfunksender Radio Globo über Kopfschmerzen, Taubheit, Ohrgeräusche, Brechanfälle und andere Symptome, die er auf die Angriffe von außen zurückführte. Der katholische Priester Andrés Tamayo bezichtigte gegenüber dem gleichen Sender »ausländische Kräfte«. Sie würden Wohnungen in der Umgebung der Botschaft aus die hochmodernen technischen Apparate bedienen, die gegen das Gebäude eingesetzt werden.

Die Berichte erinnern an das Programm der »School of the Americas« (SOA). Diese berüchtigte Ausbildungsstätte der USA für Folter und Mord hat seit 1984 ihren Hauptsitz in Fort Benning im US-Bundesstaat Georgia und nennt sich seit 2001 »Institut für Sicherheitskooperation in der westlichen Hemisphäre«. Seit ihrer Gründung 1946 in Panama wurden dort nach Angaben der Menschenrechtsorganisation »SOA Watch« über 60000 lateinamerikanische Offiziere, davon 3691 aus Honduras, unter der Leitung von CIA-Agenten und US-Offizieren in Fächern wie »Krieg gegen Aufständische«, »Psychologische Kriegsführung« und »Befragungstechniken« ausgebildet. Sowohl der derzeitige Generalstabschef der honduranischen Armee und militärische Anführer der Putschisten, Romeo Vásquez Velásquez, als auch Luftwaffenkommandeur Luis Javier Suazo sind Absolventen der SOA. »Das Verhalten der an der School of the Americas ausgebildeten Offiziere beim Militärputsch in Honduras folgte dem dort gelehrten Muster«, bestätigte Hendrik Voss von »SOA Watch« gegenüber jW.

Die Einflußnahme der USA auf Honduras hat eine lange Geschichte. Als in den 70er und 80er Jahren in Honduras grausame Militärdiktaturen herrschten, organisierte der damalige US-Botschafter John Negroponte mit Hilfe der CIA die sogenannten Todesschwadronen. Nach dem Putsch vom 28. Juni hat das Regime diese Gruppen wieder aktiviert, Diktator Roberto Micheletti ernannte ihren früheren Chef, Billy Hoya, zu seinem Berater.

Auch heute noch hängt die honduranische Armee am Tropf Washingtons. Allein im laufenden Jahr unterstützte die Obama-Administration die Truppen mit rund 260 Millionen US-Dollar. Nur rund 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Tegucigalpa liegt außerdem der Stützpunkt der »Joint Task Force Bravo«, eines Spezialkommandos der US-Armee. Am gleichen Standort, der als Soto Cano oder Palmerola bekannt ist, befindet sich auch die honduranische Luftwaffen- und Seefahrtsakademie. Ab 1983 diente der Stützpunkt als Operationsbasis der gegen das sandinistische Nicaragua gerichteten »Contra«-Banden und Paramilitärs sowie als Folterzentrum gegen »Aufständische«. Heute sind dort zwischen 500 und 600 US-Soldaten stationiert. Das Flugzeug, das Präsident Zelaya am 28. Juni nach Costa Rica transportierte, startete von dieser Luftwaffenbasis aus. Trotzdem behauptet die US-Administration, ihre dortigen Offiziere hätten davon nichts mitbekommen.

Erste Unstimmigkeiten zwischen dem damals neuen Präsidenten Ma­nuel Zelaya und der US-Administration zeichneten sich bereits in Januar 2006 ab, wenige Tage nachdem Zelaya sein Amt angetreten hatte. Der damalige US-Botschafter in Honduras, Charles Ford, verlangte von Zelaya, dem Terroristen und CIA-Agenten Luis Posada Carriles politisches Asyl zu gewähren, der als Verantwortlicher für den Bombenanschlag auf ein kubanisches Verkehrsflugzeug 1976 gilt, bei dem 73 Menschen ums Leben kamen. Zelaya weigerte sich öffentlich, einem Mann politisches Asyl zu gewähren, der »auf der ganzen Welt wegen terroristischer Aktionen angeprangert wird«. Das neue Staatsoberhaupt kritisierte die jahrelange Einmischung der US-Botschafter in Lateinamerika.

Das ignorierte der im Mai 2008 akkreditierte US-Botschafter Hugo Llorens, der Zelayas Projekt einer verfassunggebenden Versammlung sowie die für den 28. Juni geplante Befragung der Bevölkerung über eine solche »Constituyente« scharf kritisierte. Auch US-Außenministerin Hillary Clinton teilte Zelaya während ihres Besuchs bei der OAS-Tagung im honduranischen San Pedro Sula mit, daß sie mit diesem Projekt »nicht einverstanden« sei. Den Versuch, dennoch auf die Durchführung einer souveränen Handlung zu bestehen, quittierte das Imperium umgehend.


http://www.jungewelt.de/2009/10-29/033.php

CIA Folterflüge



Obama will Prozeß über Folterflüge verhindern

US-Bundesgericht in San Francisco ordnet Überprüfung der Klage von fünf Opfern an

http://www.jungewelt.de/2009/10-29/002.php

Die US-Administration hat bei ihrem Versuch, eine strafrechtliche Untersuchung der CIA-Geheimflüge zu verhindern, einen Teilerfolg errungen. Das Bundesgericht in San Francisco kündigte am Dienstag (Ortszeit) eine erneute Überprüfung der Klage von fünf Männern gegen ihre Entführung durch den US-Geheimdienst vor einem Berufungsgericht an. Die Richter gaben damit einem Antrag der Regierung von US-Präsident Barack Obama statt, in dem deren Anwälte argumentiert hatten, eine öffentliche Verhandlung des Falls stelle ein »nicht hinzunehmendes Risiko für die nationale Sicherheit« dar. Die Klage soll nun einem Gremium von elf Richtern zur Prüfung vorgelegt werden. Wenn dieses den Standpunkt Washingtons unterstützt, müßten die Kläger in einem nächsten Schritt vor das Oberste Gericht ziehen.

Die Opfer der von Obamas Amtsvorgänger George W. Bush genehmigten Folterungen in Geheimgefängnissen kritisierten die Entscheidung der Richter. »Im großen und ganzen ist die Position der US-Administration in diesem Verfahren, daß die Regierung Entführungen und Folter in Auftrag geben darf, solange sie diese Aktivitäten zu ›Staatsgeheimnissen‹, erklärt, weil das bereits ausreicht, ein Gerichtsverfahren zu verhindern«, ließen sie erklären. Folteropfern zu erlauben, Gerechtigkeit zu suchen, könne die Sicherheit der Nation nicht gefährden. Die Männer werfen der CIA vor, sie entführt und zu Verhören ins Ausland gebracht zu haben. Zu den Klägern gehört der Äthiopier Binyam Mohamed, der im Februar als erster Häftling nach Obamas Amtsantritt aus dem Gefangenenlager Guantánamo entlassen wurde. Er erhebt auch schwere Foltervorwürfe gegen die USA.

Die Menschenrechtsorganisation ACLU äußerte sich ebenfalls enttäuscht über die Entscheidung. Mit seinen übertriebenen Geheimhaltungsforderungen verweigere Obama Folteropfern ihr Recht auf eine Gerichtsverhandlung und verhindere, daß Täter zur Verantwortung gezogen würden, erklärte ACLU-Anwalt Ben Wizner.


(AFP/jW)

http://www.jungewelt.de/2009/10-29/002.php

Tagung: Haste mal ´ne Billion? Konzerne, Kapitalismus und die Krise





Tagung am Samstag, 7. November 2009:

 

Haste mal ´ne Billion? 
Konzerne, Kapitalismus und die Krise

 

Eintritt: frei

Zeit: 7. November, 10 - 17.00 Uhr

Ort: Umweltzentrum Düsseldorf

Veranstalter: Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V.

 

Nach dem Zusammenbruch des alten Finanzsystems schien es ausgemacht, dass die demokratische Kontrolle von Banken und Konzernen stark ausgeweitet werden muss. Doch ein Jahr später hat sich der Wind gedreht: die Allgemeinheit hat die Kosten des Crashs weitgehend übernommen. Im Bankenbereich bleibt es dank geschickter Lobbyarbeit bei kosmetischen Korrekturen. Und in der Öffentlichkeit werden die Hintergründe der Krise kaum noch diskutiert.

 

Die Referenten werden die Ursachen des Finanz-Crashs analysieren, eine Kritik der bisherigen Reaktionen der Politik vornehmen und die Forderungen von Globalisierungskritikern darlegen. Außerdem sollen in der Tagung Handlungsperspektiven diskutiert werden. Doch auch eine selbstkritische Diskussion ist nötig: warum ist in der Bevölkerung bislang nur ein geringer Mobilisierungs-Schub zu beobachten? Wie kommt es, dass die Hintergründe der Krise im Bundestagswahlkampf fast keine Rolle spielten und ausgerechnet neoliberale Positionen ein Comeback erleben?

 

Themen und Referenten:

    • Die Krise - welche Perspektiven ergeben sich für die Globalisierungskritik?  Pedram Shahyar, Mitglied attac Koordinierungskreis
    • Finanz- und Wirtschaftskrise: Ursachen und "Lösungen"; Prof. Rainer Roth, Autor des Buchs "Sie kriegen den Karren nicht flott ..."
    • Rekorddividende und Lohnkürzungen - Das Krisenmanagement à la BAYER,  Jan Pehrke (Journalist / Coordination gegen BAYER-Gefahren)

vollständiges Programm unter: www.cbgnetwork.de/downloads/Jahrestagung2009.pdf

 

ANMELDUNG: e-Mail an CBGnetwork@aol.com

 

weitere Infos:

Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)

Tel 0211 - 33 39 11

Fax 0211 - 33 39 40

 

Coordination gegen BAYER-Gefahren
www.CBGnetwork.org
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Prof. Dr. Anton Schneider, Baubiologe, Neubeuern
Prof. Jürgen Junginger, Designer, Krefeld
Dr. Erika Abczynski, Kinderärztin, Dormagen
Eva Bulling-Schröter, MdB, Berlin
Dr. Janis Schmelzer, Historiker, Berlin
Wolfram Esche, Rechtsanwalt, Köln

The Sparrow Sings by Don and Roberta




THE SPARROW SINGS Oct. 2009, Wisconsin For Peace
We have terrorism in our own country. Over 65,000 Americans are injured and 30,000 Americans are shot to death with guns each year right here in the U.S. (The Harvard Injury Research and Control Center) We have terrorism in our own back yard yet we ignore this, and send our young abroad armed to the teeth to invade other countries to “stop terrorism;” and then cry when they come home mentally sick, maimed for life and many times dead. Is this really what we want to fund with U.S. tax dollars?
We have yet to learn that the way to provide for peoples’ needs and stop terrorism is by doing good things to all, including those who do harm to us. This is what Christ told us to do. (Matt. 5) If we truly wanted to help the people of Iraq and Afghanistan we would help them to get their basic needs of life, not ignoring the U.N. Universal Declaration of Human Rights by torturing prisoners and imprisoning others without charging them with a crime. Acts of terror in the U.S. often increase when Americans lack their basic needs, and the same is true in other countries. If we continue to threaten, maim and kill others in the name of helping others we only exacerbate the problem. If we terrorize those who terrorize how can we say we oppose terrorism? If we say we care about the people and then take away their means for survival how credible are we? Instead of spending trillions on weapons, invasions and training of our young to do violence to others I suggest we use that money to practice nonviolence by providing for the basic needs of people both here and abroad Then and only then may we call ourselves followers of Christ. ---Don Timmerman
“If it were proved to me that in making war, my ideal had a chance of being realized, I would still say “No” to war. For one does not create human society on mounds of corpses.” ----Lous Lecoin, French pacifist
“We thought, because we had power, we had wisdom.” --- Stephen Vincent Benet
“Thirty children a minute are dying from hunger. If 10% of the world’s military budget was converted to meet the needs of the hungry in the world, hunger could be obliterated.” ---World Bank
“Christ would not have advocated such instruments (of war) by his own people even as a deterrent, but in fact would have demanded ‘the acceptance of torture, mutilation, and death rather than even prepare such instruments.’” ---Dorothy Day
JOKES
“When you come to a fork in the road, take it!’ ---- Yogi Berra To save energy should we turn off the light at the end of the tunnel?
What is the difference between Bird Flu and Swine Flu? For Bird Flu you need tweetment and for Swine Flu you need oinkment!
A suicide hotline is where they talk to you until you don’t feel like killing yourself. Exactly the opposite of telemarketing.
The Torah says: “Love your neighbor as yourself.” The Buddha says: There is no self. So, maybe we’re off the hook.
What do you do when you see an endangered animal eating an endangered plant? Would a fly without wings be called a “walk”?
A young woman went to confession and confessed that she had pre-martial sex three times. The priest gave her a penance of 3 Hail Marys and a glass of lemon juice. The woman asked, “Why the lemon juice? “ The priest said, “It will wipe the smile off your face.”
A pirate goes to a bar, and the bartender says, “Hey, you look terrible. You have a wooden leg, a hook on your hand and a patch over your eye. What happened? The pirate answered, “ Well, I got hit on the leg with a canon ball in one of our wars. Then I lost my hand in another fight, but I had a hook put on to help me. And the patch….well, I was looking up in the sky, and a bird crapped in my eye.” The bartender asked, “The bird crap blinded you? “ “No,” said the pirate, “It was my first day with the hook.”
INTERESTING FACTS
In total, the U.S. will spend $1 trillion 043,325 billion to support the direct and indirect costs of our “national security” in FY 2010. The President signed onto a $680 billion budget for FY 2010 for the military, but this is only a portion of what the U.S. spends on its military. Each year other federal agencies, such as the Dept. of Energy, constitute additional billions to the official annual military budget. The annual military budget does not include the cost of military operations in Iraq and Afghanistan. The military spends $2.7 billion a day. Recently, the Senate voted 93 to 7 in favor of giving another $128 billion to fund the occupations of Iraq and Afghanistan through Sept. 2010. This is on top of the $955 billion already spent on the occupations since 9/11. ----National Priorities Project
The U.S. ranks #1 in the world in military expenditures and weapons proliferation. It has more than 700 military bases world wide. The U.S. accounts for less than 5% of the world’s population but uses almost 25% of the world’s oil. Since oil is considered a “vital interest,” the U.S. spends $103.5 billion on military resources to secure access to oil, while it costs $400 to put a gallon of fuel into a combat vehicle in Afghanistan. If costs related to the Iraq occupation are included, this figure doubles to $215.4 billion. The U.S. last year alone spent $75 billion on the Dept. of State National Intelligence. ----As above
A 2005 study showed that, of the nearly 70 nations that have made a transition from dictatorship to varying degrees of democracy in the past 30 years, only a small minority did so through armed struggle. Hardly any new democracies resulted from foreign invasion. Nonviolent methods used were much more successful in setting up democracy in countries. Violent resistance was successful only 26% of the time, whereas nonviolent campaigns had a 53% success rate. ----Stephen Zunes of Political and International Studies at San Francisco University
According to conservative estimates, 75% of Pakistan’s population of 170 million lives on less than $2 a day. The majority of them yearn for food security, clean water, a livelihood that can sustain their families and education that will help their children break out of impoverishment. They are drawn to Taliban groups that promise a Robin Hood sort of redistribution of wealth. Meanwhile, the U.S. drone attacks continue. ---Kathy Kelly and Dan Peterson of Voices for Creative Nonviolence
The border fence meant to keep out Mexicans from entering the U.S. will cost more than $6.5 billion and not be completed until 2016. Maintenance costs will cost an additional $6 billion in the future with no mechanisms to gauge its actual impact. --Democracy Now http://www.democracynow.org/2009/9/18/headlines
Currently only 29% of U.S. teens are employed. This is the fewest percentage of teens employed since recordkeeping began in 1948.
There are 20 U.S. states where it is legal to use corporal punishment in schools for the disabled. In urban juvenile detention centers 2 our of every 3 American children detained have mental illness.
Last year, 18,129 Mexican children were deported on their own from the U.S.
Since 200l, 54 U.S. Army public-affairs specialists were embedded with corporations for media training.
According to international law, the U.S. government has until 2012 to destroy a cache or chemical weapons in Kentucky. This is not expected to be completed until 2021.
There have already been at least 4 chemical spills so far in the U.S. this year alone.
All fish from 291 U.S. streams were found to have been infected with mercury.
At least 9,000,000 refugees in the world were displaced due to religious intolerance.
It was found that 39% of Americans think the government should “stay out of Medicare.” One in six Americans do not believe President Obama was born in the U.S., but they approve of his job as president. ---Harper’s Index, Oct. 2009
Oil tycoon T. Boone Pickens told Congress that U.S. energy companies are “entitled” to some of Iraq’s crude oil because of the large number of U.S. troops (5,000) that lost their lives fighting in the country and the U.S taxpayer money ($1trillion, 500 billion) spent in Iraq. BP and the Chinese oil company CNPC were the only firms so far to win an oil contract in Iraq. ---www.commondreams.org/print/48551
A new U.S. study showed that the death penalty states. can no longer afford to continue carrying out the death penalty since it costs $2 billion to put people to death, far more than life imprisonment. The study showed that 57% of police chiefs nationwide believe the death penalty has done little to deter violent crimes. ----Death Penalty Information Center
Shell Oil was given permission to start offshore drilling in the Arctic. -----The Guardian, Oct. 20, 2009
Americans throw away as much as half their food - billions of edible tons gone to ruin on farms, at slaughterhouses, in dumpsters and in our own kitchen trash cans. ---Waste: Uncovering the Global Food Scandal by Tristram Stuart
There are 200,000 U.S. households are energy-independent (off the grid) not connected to power lines or traditional water, sewer or gas supplies. ----New Scientist found in Bottom Line, 4/15/09
The two hottest years on record were 2001 and 2008. The heat wave in 2003 killed 35,000 Europeans. In 1981, Ronald Reagan removed Jimmy Carter’s solar panels from the White House and slashed alternative energy research. Exxon Mobil spent more than $8 million from 2000 to 2003 funding climate change deniers. -----Mother Jones, Nov./Dec., 2009
As much as ¾ of the drugs approved to treat infectious disease and cancer over the past 25 yrs. originated with chemicals or compounds first found in nature. -----As above “If you spent a million dollars every day since Jesus was born, you still would not have spent a trillion dollars.” - Sen. Mitch McConnell That is less than the amount of taxpayer money that cannot be accounted for by the U.S. military which Sen. McConnell wants to fund even more with taxpayer money!
The recruitment, use, financing and training of mercenaries are prohibited under the International Convention which was signed by the U.S. and Central American countries. --- U.N. Commission on Human Rights
As many as 122 Americans die every day due to a lack of health insurance. As many as 6 million Americans have some form of mental illness. ---Reuters
NOTE: In honor of Dorothy Day, whose birthday we celebrate on Nov. 8, there will be a sit-in at the Marquettte U. Rayner Library on Nov. 6 from 4-6 p.m. The library has the archives of Dorothy Day and the Catholic Worker. We feel that it is wrong for a Christian university to host the ROTC whose philosophy contradicts the message of a nonviolent Christ. Contact Bob Graf at
414 379 4162 www.nonviolentcow.org
NOTES FROM TAMARACK COTTAGE: Trees. I hug large old trees. I hug them for wisdom. The trees have been here much longer than I have been. When I touch them I try to imagine what they have been witness to. Trees are symbols to me. A tree has its roots firmly in mother earth and reaches to the sky. The tree makes it possible for humans to live on this earth. At this time of the year the tamarack tree needles have turned a rusty gold. When I walk down the road I am surrounded by rusty gold spires. Soon the golden needles will cover the road. The tamaracks will appear to be dead all winter long. When spring arrives a blush of sage green appears on the tamaracks. Life renewed. Tree huggers are sometimes scorned by those who don’t understand. I humbly approach the older trees, and ask for wisdom to be able to give of myself so life may continue on mother earth. Peace, Roberta
“Life is not about waiting for the storms to pass….It’s about learning how to dance in the rain.”
THE SPARROW SINGS
Don and Roberta
N15878 Tamarack Rd.
Park Falls WI 54552
(715)762-8239 don2roberta@yahoo.com


http://www.peacenorth.org/content/blogcategory/94/46/

http://thesparrowsings.singingsparrow.com/

NATO verschießt Atommüll




ROTE MÖWE zeigt: "TODESSTAUB - Kollateralverbrechen an der Menschheit"

ROTE MÖWE zeigt:

TODESSTAUB

 

Kollateralverbrechen an der Menschheit

Sonntag, 1. November, 12 Uhr
3001-Kino, Schanzenstr. 75 (S/U Sternschanze)

Bei seiner Arbeit am Universitätskrankenhaus Bagdad machte der deutschstämmige Arzt Horst-Siegwart Günther 1991 die Entdeckung, dass im Irakkrieg Uranmunition (Depleted Uranium) eingesetzt wurde. Diese Munition durchschlägt aufgrund ihrer extremen Dichte auch Panzerungen. Der bei ihrem Einsatz freigesetzte Uranstaub verseucht ganze Landstriche. Bei Soldaten und Zivilbevölkerung führt er zu schwersten Erkrankungen, Missbildungen und Tod. Seither fordern Wissenschaftler und Friedensaktivisten das Verbot dieser Munition, deren Anwendung ein Kriegsverbrechen darstellt. NATO und Pentagon kümmert das wenig: In Bosnien, im Kosovo und im zweiten Irakkrieg wurde Depleted Uranium erneut eingesetzt.

Grimme-Preisträger Frieder Wagner hat den außergewöhnlichen Einsatz von Dr. Günther gegen Depleted Uranium dokumentiert. Nach dem Film diskutiert er mit Norman Paech, Völkerrechtler und vormals außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag.