October 18th, 2009

9/11 Investigate - 80.000 New Yorkers register for referendum





October 16, 2009

In the fall of 2008, the NYC 9/11 Ballot Initiative realized that both strategy and tone were moving its effort no closer to broadening its support. Facing a wary, apathetic public and a stalled momentum, leadership was replaced, strategy was revamped and its mission rebranded.

Launched in early 2009 as NYC CAN, the new organization proceeded to effectively engage voters in a rational dialogue concerning the unanswered questions surrounding 9/11.  Our vehicle for engagement was a public referendum to create a real, independent, evidence-driven investigation into those questions that remain, eight years later, unaddressed.

That revamped strategy – focused and methodical, free of divisive rhetoric, ill-advised conjecture and alienating political judgments – succeeded in garnering the support of 80,000 NYC voters, over one-hundred 9/11 family members, dozens of first responders and survivors and leading 9/11 family advocates including ‘Jersey Girls’ Lorie Van Auken, Mindy Kleinberg and Patty Casazza as well as Bill Doyle, Monica Gabrielle and others.

NYC CAN also received backing from the most trusted leaders in the 9/11 truth movement, including David Ray Griffin, Richard Gage, Kevin Ryan, Steven Jones and Niels Harrit; and the endorsement of respected whistleblowers Lieutenant Colonel Anthony Shaffer and FBI Special Agent Coleen Rowley, TIME’s 2002 Person of the Year.

more here
http://www.nyccan.org/The_Turning_Point.php
 

"Der Feind meines Feindes ist mein Freund“



Der amerikanische Enthüllungsjournalist Seymour Hersh berichtete im Juli 2008, die US-Administration unter Präsident George W. Bush habe einen Antrag an den Kongress gestellt, 400 Millionen US-Dollar für die Unterstützung „anti-iranischer Gruppierungen“ zur Verfügung zu stellen. Nach dem Prinzip „der Feind meines Feindes ist mein Freund“, erklärte Hersh, hätten die USA Gruppen wie Dschundullah finanziell unterstützt. Ziel sei es gewesen, „genug Probleme und Chaos zu provozieren so dass die iranische Regierung den Fehler macht aggressiv darauf zu antworten“. So hätte die Bush-Administration einen „Grund gehabt das Land (Iran) anzugreifen“.


Anschlag auf Revolutionsgarden: Iran droht USA - Mindestens 42 Opfer forderte ein Selbstmord-Anschlag im Iran - darunter fünf ranghohe Kommandanten der Revolutionsgarden. Im Iran werden die USA und Großbritannien hinter dem Anschlag vermutet.

diepresse.com - 18. Okt. 09

Den Iran mit Atombomben anzugreifen?



John Bolton,  der ehemalige US-Botschafter bei  der UNO,
empfiehlt   Israel,  den  Iran mit  
Atombomben anzugreifen.


John Bolton schlägt Atomangriff auf den Iran vor
Von Daniel Luban
THE FASTER TIMES, 14.10.09
 http://thefastertimes.com/diplomacy/2009/10/14/john-bolton-suggests-nuclear-attack-on-iran/

An diesem Freitag führt das American Enterprise Institute / AEI eine Veranstaltung durch,
die  sich mit  der  Frage beschäftigen wird:   "Sollte  Israel  den  Iran angreifen?"   (Infos  s.
http://www.aei.org/event/100155  und  http://de.wikipedia.org/wiki/American_Enterprise_In-
stitute ) Daran teilnehmen werden neben anderen der besonders feindlich gegen den Iran
eingestellte Superfalke (und AEI-Dozent) Michael Rubin (s. http://en.wikipedia.org/wiki/Mi-
chael_Rubin  )  und der  berüchtigte  "Folter-Gutachter"  John Yoo.   (Er  erstellte unter  der
Bush-Administration Rechtsgutachten,  die Folterpraktiken wie vorgetäuschtes Ertränken
billigten.   s.  http://en.wikipedia.org/wiki/John_Yoo  )  Der  wirkliche  Star  wird   aber  wahr-
scheinlich John Bolton sein, der ehemalige Botschafter (der USA) bei den Vereinten Natio-
nen, dessen ultrarechte Ansichten  ihn sogar in der   zweiten   Amtsperiode   Bushs   zum
Außenseiter werden ließen. [Bolton wurde schließlich fallen gelassen, als sich zeigte, dass
ihn  der  Senat   nicht  ein  zweites  Mal  als  UN-Botschafter   akzeptieren würde.]   (s.  auch
http://de.wikipedia.org/wiki/John_R._Bolton )

Wenn Bolton seine jüngsten Äußerungen bei seinem AEI-Auf-
tritt  wiederholt,  wird er  das beeindruckende Kunststück voll-
bringen, Michael Rubin wie eine Taube klingen zu lassen. Als
sich Bolton am Dienstag in einer Rede an der Universität Chi-
cago zum  Iran äußerte,   forderte er  nichts weniger  als einen
atomaren Erstschlag  Israels   gegen  die  Islamische Republik
(Iran). [Seine Rede, die von den University Young Republicans
und den Chicago Friends of Israel gesponsert wurde, trug die
offensichtlich nicht ironisch gemeinte Überschrift "Den Frieden
sichern".]   (s.  http://event.uchicago.edu/maincampus/detail.-
php?guid=CAL-402882f8-237c1f27-0123-80febb20-
00000001eventscalendar@uchicago.edu )  

"Verhandlungen sind gescheitert, und Sanktionen haben versagt," trug Bolton vor und wie-
derholte damit seine schon vorher geäußerte Meinung, dass Sanktionen unwirksam seien
und keine Verhaltensänderung in Teheran bewirken könnten (s. http://online.wsj.com/artic-
le/SB10001424052970204731804574383162213828906.html ). "So haben wir einen sehr
traurigen Punkt  – einen wirklich sehr   traurigen Punkt  erreicht  – und  wenn  Israel  nicht
dazu bereit   ist,  Atomwaffen gegen das  iranische Programm einzusetzen,  wird der
Iran in sehr naher Zukunft Atomwaffen haben."
Bolton machte klar, dass diese Aussicht inakzeptabel sei. "Es gibt einige Menschen in der
(Obama-)Regierung,  die denken, das sei  kein Problem, wir könnten den  Iran  in Schach
halten und abschrecken, wie wir das mit der Sowjetunion während des Kalten Kriegs ge-
tan haben. Ich halte das für einen großen, großen Fehler und eine gefährlich schwächliche
Herangehensweise. Was auch immer man sonst über die Sowjets sagen kann, sie glaub-
ten wenigstens daran, das es nur das Leben auf dieser Welt gibt, und sie waren nicht wild
darauf,  es zu verlieren;  das  theologische Regime  in Teheran hingegen sehnt  sich doch
mehr nach einem Leben im Paradies als nach dem Leben auf der Erde. Deshalb wird Ab-
schreckung bei einem Land wie dem Iran nicht funktionieren, denke ich." (Bolton spielt hier
auf den Glauben der Muslime an, dass nur die im Heiligen Krieg gefallenen Märtyrer mit
Sicherheit ins Paradies kommen.)

Obwohl  sich Bolton zierte, seine Schlussfolgerung auszuführen, waren die Implikationen
seiner Argumente klar. Wenn Verhandlungen, Sanktionen oder Abschreckung keine realis-
tischen Optionen sind, bleibt Israel nach seiner Logik nur eine Option übrig: "Israel muss
Atomwaffen gegen das Programm des Irans einsetzen."
Natürlich ist es nichts Neues für Bolton und seine neokonservativen Verbündeten, mit ei-
nem israelischen Schlag gegen den Iran zu drohen. Aber der Gebrauch des mit A anfan-
genden Wortes (Atomwaffen) ist, glaube ich, neu für ihn und kennzeichnet eine bedeutsa-
me rhetorische Eskalation für die Falken. Ein israelischer Schlag, ob atomar oder konven-
tionell  geführt,   ist  ohne Einverständnis der USA eher unwahrscheinlich.  Weil das schon
häufig der Fall war, vermute ich, dass Bolton weniger die Absicht hatte, die Realität zu be-
schreiben, als eine Position zu vertreten, die extrem genug ist, um die Grenzen der Debat-
te ganz weit nach rechts zu verschieben.
(Informationen   über   die  US-Webzeitung   THE  FASTER  TIMES   sind   aufzurufen   unter 
http://thefastertimes.com/about-us/ . Wir haben den Artikel komplett übersetzt und mit An-
merkungen in runden Klammern versehen. Die Hervorhebung war bereits im Originaltext 
enthalten, den wir anschließend abdrucken. Die am Ende des Artikels angedeutete Auf-
fassung, Bolton bringe nur deshalb einen Atomangriff auf den Iran ins Spiel, damit die Öf-
fentlichkeit einen konventionellen Luftkrieg als das kleinere Übel eher akzeptiert, teilen wir 
nicht. Falls man mit der konventionellen MOP-Superbombe die unterirdischen Atomanla-
gen des Irans nicht zerstören kann, wird man auch vor dem Einsatz taktischer Atomwaffen 
nicht zurückschrecken. Ergänzende Informationen zur MOP-Bombe sind nachzulesen un-
ter http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_09/LP22609_171009.pdf .)

Grossdemo gegen Rassismus und kleine Sarrazins in Rom



In Rom haben zehntausende Menschen gegen Rassismus und die Strafverfolgung illegaler Einwanderung demonstriert. "Nein zu Rassismus und zum Delikt der illegalen Einwanderung" hieß es beispielsweise auf Spruchbändern der Demonstranten, die mit Musik und Tanz vom Platz der Republik zum Forum Romanum zogen. Auf anderen war zu lesen: "Wir sitzen alle im selben Boot" oder "Nein zur Zurückweisung von Einwanderern".

http://www.tagesschau.de/ausland/demorom100.html


Festung Europa
Immer restiktivere Abschottung gegen Flüchtlinge
http://www.freigeistmusic.org/festungeuropa.html