October 10th, 2009

Neurechter und zunehmend fremdenfeindlicher Infokrieg



http://www.911video.de/news/091009/

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Rechter Internetauftritt von Infokrieg immer professioneller

Berlin, den 9. Oktober 2009
www.911video.de/news/091009/

Im Umfeld des neurechten und zunehmend fremdenfeindlichen Medienauftritts von Infokrieg.tv hat sich im deutschsprachigen Internet  ein Bündnis von Webseiten formiert, die sich mit den Themen New World Order und dem 11. September befassen.
Es gibt Stammtische in mehreren Städten und es finden regelmäßige Veranstaltungen statt.

Infokrieg.tv baut seinen Webauftritt immer professioneller aus und bereitet jetzt offenbar einen regelmäßigen Video-Nachrichtenreport vor.
Infokrieg wirbt neuerdings bisweilen für die Preußische Allgemeine, ursprünglich eine Heimatzeitung für Vertriebene, die mit anderen Blättern rechter Prägung verlinkt ist und zu deren Autoren zum Beispiel der Brandenburger Innenminister Schönbohm zählt.

Die Bannerwerbung läuft neuerdings über das pikanterweise "liberal-konservative" genannte Bannernetzwerk des
BMV, eines Berliner Medien Vertriebs.
Dieses Werbenetzwerk, dem Infokrieg angehört, versucht vorrangig der Islamisierung Europas entgegenzutreten und vertritt in diesem Zusammenhang menschenverachtende Thesen.

Seit langem bewirbt Infokrieg den Buchautor Ulfkotte, ein prominenter deutscher Islamkritiker, der in der Vergangenheit wiederholt mutmaßte, dass Al Kaida zu immer perfideren Terrormethoden greifen könnte.
So wie man früher bestimmte Minderheiten der Brunnenvergiftung bezichtigte, phantasiert Ulfkotte
unter anderem von Waldbränden,  gelegt von Al Kaida Jihadhisten.  Man fragt sich warum Infokrieg diesem und anderen Apologeten des Al Kaida Mythos derart huldigt, wenn es doch angeblich so sehr um die Wahrheit geht.

Die Islamophobie des Autors Ulfkotte spiegelt sich auch wider in den Äußerungen der Einpeitscher des wiedererwachenden deutschen Rechtsradikalismus in der Person des Bundesbankvorstandsmitglieds Sarrazin und seiner zahlreichen prominenten Unterstützer.
Selbstverständlich auch hier die volle Unterstützung der Infokrieg Redaktion.

Was aber sind die Beweggründe, derartige Dinge öffentlich zu verbreiten?

Einem Teil der Unterstützer, ist sicherlich Naivität und sehr freizügige Gutgläubigkeit einzuräumen.
Den Betreibern selbst geht es jedoch vorrangig um Provokation,
Diejenigen Kräfte innerhalb der Linken und auch innerhalb der Friedens- und Umweltbewegung, die sich mit den offensichtlichen Widersprüchen im Umfeld des Terrorismus auseinandersetzen und zum Beispiel neue Untersuchungen des 11. September fordern sollen in rechte Zusammenhänge gerückt und diskreditiert werden.

Was der ehemalige Linksextremist und heute bekennende Nazi Horst Mahler in den ersten Jahren nach dem 11. September mit seinen Äußerungen zu 9/11 in Verbindung mit direkter Holocaustleugnung  bewirkte, nämlich eine Tabuisierung des Themas des inszenierten Terrorismus,  wiederholt sich jetzt weitaus subtiler in Form von Infokrieg und Co.


So wie man bei Demonstrationen Rechtsradikale mit Palistinensertüchern beobachten kann, die sich auf den ersten Blick  kaum von linken Demonstranten unterscheiden, so präsentiert und formiert sich hier eine cool gestylte Neue Rechte mit dem Ziel  überaus wichtige Themen zu tabuisieren
. Geschickt wird von diesen Rattenfängern versucht Leute in Bündnisse hineinzuziehen.
Wie allerdings selbst politisch Erfahrende ihre Initiativen in ein derartiges Fahrwasser lenken können, ist einigermaßen unverständlich.





Prof. Schachtschneider bei EU-Verfassungsgegnern aller Couleur gefragt
http://www.911video.de/news/160309/

"Wahrheitsbewegung" unterwegs nach Rechts Geheimfernsehen unter falscher Flagge
911video.de - 11. März 09    - http://www.911video.de/news/strange/

Infokrieg sieht rot  26. August 2009
http://www.911video.de/news/220809/kommi.html

Gedanken zur "Volksinitiative" des Jürgen Elsässer
http://www.911video.de/news/140109/

In Deutschland darf wieder offen gehetzt werden
http://war-is-illegal.livejournal.com/15521.html

Soll secret.tv seriöse Zeitkritiker in einen zwielichtigen Kontext stellen?
Mein Wochenende mit Jan van Helsing nrhz.de - 8. Okt. 09
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14324


Neurechter und fremdenfeindlicher Infokrieg

Berlin, den 9. Oktober 2009

http://www.911video.de/news/091009/



Die deutsche Webseite Infokrieg.tv hat seit ihrem Start 2006 allmählich einen nahezu völkischen, nationalistischen und fremdenfeindlichen Charakter angenommen. Linke und sogenannte Multikulti-Gutmenschen sind nicht gern gesehen und surfen bei Infokrieg auf eigene Gefahr.

Verpackt in ein hippes Outfit und mit vielen guten Newslinks zu anderen Portalen
baut Infokrieg.tv seinen Webauftritt  immer professioneller aus und bereitet jetzt offenbar sogar einen regelmäßigen Video-Nachrichtenreport vor.
Die Webseite wirbt für die Preußische Allgemeine, ursprünglich eine Heimatzeitung für Vertriebene, die mit anderen Blättern rechter Prägung verlinkt ist und zu deren Autoren zum Beispiel der Brandenburger Innenminister Schönbohm zählt.

Infokrieg-
Bannerwerbung läuft über das "liberal-konservative" genannte Bannernetzwerk des BMV, ein Berliner Medien Vertrieb.
Partner dieses Werbenetzwerks geben als gemeinsames Interesse an, der Islamisierung Europas entgegentreten zu wollen.
In diesem Zusammenhang vertreten sie häufig Thesen, die von vielen als menschenverachtend und fremdenfeindlich empfunden werden.
Folgt man den Links dieser Retter des christlichen Abendlandes, eröffnet sich einem dahinter ein rechtsradikales Netzwerk.

Schon lange wirbt Infokrieg für den Buchautor Udo Ulfkotte, ein Autor, der bisweilen auch als der Möchtegern Julius Streicher unserer Zeit bezeichnet wurde.

Ulfkotte spekulierte
wiederholt, Al Kaida könne zu neuen Terrormethoden greifen.
So wie seit Jahrhunderten bestimmte Minderheiten der Brunnenvergiftung bezichtigt wurden oder durch andere Gerüchte, Opfer von Progromen wurden, warnte Ulfkotte für den Sommer 2009 vor Al-Kaida Islamisten, die überall Waldbrände legen könnten.

Man fragt sich, warum Infokrieg diesem und anderen Apologeten des offiziellen Al Kaida Mythos derart huldigt, wenn es doch der eigenen Position zu  9/11 völlig entgegensteht.

Die Islamophobie des Autors Ulfkotte findet jetzt ihr Echo in den Äußerungen von
Bundesbankvorstandsmitglieds Sarrazin
Infokrieg.tv bestärkt die radikalen rechten Positionen von Sarrazin und seinen zahlreichen Unterstützern.

Der jüdischer Kulturverein Berlin e.V. veröffentlichte bereits 2004 eine Presseerklärung zu ähnlichen öffentlichen fremdenfeindlichen Äußerungen
(hier Auszüge)
LINK

Zunehmend scheinen Antisemitismus und Islamophobie zwei Seiten jener Medaille zu sein, in die stereotypes Handeln und neues Unverständnis mit großen Lettern eingraviert sind.
Es gibt keine rational nachvollziehbare Erklärung für die aktuelle Hysterie, die gezielt und ohne Rücksicht auf Verluste gegen Muslima und Muslime aller Länder,
Sprachen, kultureller und sozialer Identitäten geschürt wird.

Wer so zündelt, riskiert eine Feuerbrunst. Wir wollen das nicht!
Was treibt Mächtige in der Politik, was veranlasst manche Medien zu einer Kampagne, an deren Ende es nur Verlierer geben wird?
Was nährt das Zerrbild vom Nachbarn?

Unübersehbar, und das ist u.E. das Grundübel, benachteiligen soziale Verhältnisse die geduldeten wie hier beheimateten Mitglieder der muslimischen Gemeinschaften
und jene, die von Außenstehenden dafür gehalten werden.
Dumpf und zerstörerisch wird eine Islam-Feindschaft hoffähig geredet und der Irrweg in einen Anti-Islamismus geebnet.

Wir erinnern daran, wann und wie aus religiöser oder ökonomischer Judenfeindschaft mörderischer Antisemitismus geworden ist.
Das macht uns misstrauisch gegen jede selbstgefällige Polemik, die den Islam und mit ihm die gesamte muslimische Gemeinschaft zur verdeckt sprudelnden Quelle
jenes brutalen extremistischen Terrors erklärt, der gerade auch gegen unser Volk gerichtet ist. Gegen diesen haben wir uns auch mit Muslimen verbündet.


Die Titel einger Artikel von Udo Ulfkotte sprechen für sich selbst:

Lautlos im Visier: Muslime bereiten Terroranschläge auf Rotary und Lions Clubs vor
Multikulturelle Krawalle in Schweden: Muslime
Multikulturelle Weihnachtsbeleuchtung in den Niederlanden – Marokkaner zünden Kirche an
Niederlande: Die Angst der Bürgermeister vor den Marokkanern
Prominenter amerikanischer Muslim schneidet seiner Frau den Kopf ab

Was könnten die Beweggründe sein, derartige Dinge öffentlich zu verbreiten oder zu unterstützen?

Viele der Unterstützer und Leser sind sich der Problematik vielleicht nicht bewußt. Andere sind bekennende Rechte, rechte Christen.
Den Betreibern selbst geht es vielleicht um Provokation.
Diejenigen Kräfte innerhalb der Linken und innerhalb der Friedens- und Umweltbewegung, die sich mit den offensichtlichen Widersprüchen im Umfeld des Terrorismus auseinandergesetzt und neue Untersuchungen des 11. September fordern
werden in rechte Zusammenhänge gerückt und diskreditiert. Weil die Widersprüche des 11. September immer mehr in die Öffentlichkeit rücken, besteht vielleicht ein grosses Interesse daran, dies vor einem rechten Hintergrund geschehen zu lassen, um die bürgerliche Mitte und die Linke abzuhalten 9/11 und damit den Krieg gegen den Terror grundlegend zu hinterfragen.

Was der ehemalige Linksextremist und heute bekennende Nazi Horst Mahler in den ersten Jahren nach dem 11. September mit seinen Äußerungen zu 9/11 in Verbindung mit direkter Holocaustleugnung  bewirkte, nämlich eine Tabuisierung des Themas des inszenierten Terrorismus vor dem Hintergrund der Holocaustleugnung, wiederholt sich jetzt subtiler
in Form von Infokrieg & Co.

So wie inzwischen bei Demonstrationen Rechtsradikale Palistinensertücher tragen, auf den ersten Blick kaum von linken Demonstranten zu unterscheiden, so präsentiert und formiert sich hier eine cool gestylte Neue Rechte um öffentliches Zweifel am 11. September und damit den "Krieg gegen den Terror" in die rechte Ecke zu stellen
. Man versucht Leute in diese Bündnisse hineinzuziehen.

Fortsetzung folgt - s.a. Artikel weiter unten.

   



Prof. Schachtschneider bei EU-Verfassungsgegnern aller Couleur gefragt
http://www.911video.de/news/160309/

"Wahrheitsbewegung" unterwegs nach Rechts Geheimfernsehen unter falscher Flagge
911video.de - 11. März 09
   - http://www.911video.de/news/strange/

Infokrieg sieht rot  26. August 2009
http://www.911video.de/news/220809/kommi.html

Der angebliche »Waldbrand-Jihad« der El Kaida
http://www.911video.de/news/170209/ulfkotte.htm

Gedanken zur "Volksinitiative" des Jürgen Elsässer
http://www.911video.de/news/140109/

In Deutschland darf wieder offen gehetzt werden
http://war-is-illegal.livejournal.com/15521.html

Soll secret.tv seriöse Zeitkritiker in einen zwielichtigen Kontext stellen?
Mein Wochenende mit Jan van Helsing
nrhz.de - 8. Okt. 09
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14324

Kein Geld für Kriege, Schlösser und Nazis!




www.stopstadtschloss.com


Schloss Mit Lustig Cancel The Castle!

Kundgebung gegen das Stadtschloss

Samstag, 17. Oktober , 15.00 Uhr

 

Berliner BürgerInnen rufen die Verantwortlichen auf die Pläne für das falsche Stadtschloss im Zentrum der Stadt auzugeben, da es mehr als ein halbe Million Euro kosten soll.

Am Samstag, den 17. Oktober wird sich eine Gruppe von Demonstranten auf dem Schlossplatz am Humboldt Forum versammeln.

Es wird eine farbenfrohe Kundgebung mit Musik und Hüpfburg zum Thema geben.

Das geplante Stadtschloss ist reine Geldverschwendung.

Besonders in Zeiten der Finanzkrise und wenn in Berlin andere wichtige, schon bestehenden Einrichtungen das Geld gekürzt wird und im baufälligen Zustand vor sich hin vegetieren.

Als Alternative soll der Schlossplatz in seinem jetzigen Zustand bleiben und als öffentliche Fläche oder Park genutzt werden.

Die Demonstranten nehmen das Scheitern des Architekturwettbewerbs für das geplante Stadtschloss zum Anlass, das Thema wieder neu ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.


Nachdem das Projekt keinen Architekten hat, wird die Stadt Berlin aufgefordert ihre Agenda neu zu gestallten und sich erneuert die Fragen zu stellen, ob Berlin wirklich dieses Vorhaben tragen kann und will oder eben nicht.

Es gibt genügend bestehende Gebäude in der Stadt, in denen die möglichen Mieter öffentlicher Institutionen wie Bibliotheken, Universitätsfakultäten und Museen unterkommen können- und das bedeutend nachhaltiger und preisgünstiger.

Der Schlossplatz ist seit langem ein Ort, an dem Symbole der Macht errichtet wurden - zuerst die Macht der preußischen Herrscher, dann der sowjetischen Behörden. Nun eine kleine, aber mächtige Gruppe der Geschäftsleute will ein weiteres Symbol der Macht dort errichten.

Schuß damit! Der Schlossplatz soll befreit werden von diesen Symbolen und einfach leer gelassen werden.

BürgerInnen und GegnerInnen des geplanten Stadtschlosses sind eingeladen am 17. Oktober um 15 Uhr sich am Schlossplatz einzufinden. Friedlich, mit Spaß und Freude kommt in königlichen Gewändern und Transpis und besetzt, nutzt und definiert als Volk euren Schlossplatz neu.

www.stopstadtschloss.com




Schloss Mit Lustig Cancel The Castle!

Demonstration against the Stadtschloss

Samstag October 17, 15.00

 

Berlin citizens will call on the authorities to abandon their plans to build a fake castle in the center of the city at a cost of more than half a billion euros.

On Saturday October 17, a group of demonstrators will gather at the Schlossplatz, the site of the proposed ‘Humboldt-Forum’.

They will hold a colourful demonstration featuring music and a jumping castle.

Their main message is that the Stadtschloss is an unnecessary waste of money, especially during a financial crisis, at a time when many other services in Berlin are under-funded and in a state of disrepair.

Instead, demonstrators propose that the Schlossplatz be left in its current empty state to be enjoyed as a public park.

Demonstrators have decided to act now due to the recently-exposed mishandling of the architectural competition. Now that the project is without an architect, it is a good time for the city to completely reconsider whether it wants or needs this building at all.

The public institutions that have been proposed as tenants of the Stadtschloss – including the city library, university faculties and museum departments – can accommodated in other existing buildings at a much lower cost.

The Schlossplatz has long been a site where symbols of power have been erected - first the power of the Prussian rulers, then the Soviet authorities. Now a small but powerful group of business people want to build yet another symbol of power there. Instead of this constant adjustment of history, demonstrators call for the location to be left empty and free of symbols.

Citizens who are also against the Stadtschloss can join the demonstration at the Schlossplatz at 15.00 on Saturday August 17. Organizers are inviting the public to bring their own signs, to dress as royalty, and to enjoy a playful, peaceful demonstration.

 

More information: www.stopstadtschloss.com