October 1st, 2009

Putsch Honduras - Freitag Protest Parteizentrale der FDP



Wir verurteilen die FDP, die mit ihrer Stiftung F. Naumann den Putsch in Honduras politisch, logistisch und finanziell unterstützt und verteidigt.
Aus diesm Grund findet am Freitag den 02.10. um 14 Uhr vor der Parteizentrale der FDP,Reinhardtstrasse 12-16, 10117 Mitte eine Demonstration statt.
Lasst uns dort möglichst zahlreich der FDP mitteilen, dass sie nicht in Honduras oder sonstwo in Lateinamerika, vor der Öffentlichkeit verborgen ihre Intrigen betreiben können.

mehr Infos unter
http://cospral.vox.com/





Dum Dum bei dänischen Soldaten und deutscher Polizei?



http://almabu.wordpress.com/2009/10/01/dum-dum-geschosse-auch-bei-der-deutschen-polizei/

Dänische Soldaten sind kürzlich in Afghanistan erwischt worden, die sich privat sogenannte Dum Dum Geschosse beschafft hatten um die Trefferwirkung zu erhöhen. Sie wurden von der empörten Armeeführung nach Hause geschickt, worüber die Betroffenen vielleicht nicht ganz unglücklich waren? Ist die Aufregung, die dieser Fall auslöste gerechtfertigt? Zumindest ist es sehr ungewöhnlich, wenn sich Soldaten privat teure Munition beschaffen. Offenbar waren sie mit der dänischen NATO-Munition unzufrieden? Generell kann man sagen, dass normale Armeemunition aus Vollmantel-Geschossen mit hoher Durchschlagskraft besteht. Die Energie wird also nicht völlig an das Weichziel, den bösen Taliban, abgegeben. Dafür gibt es aus dem jagdlichen Bereich kommend sogenannte Teilmantel-Munition, die sich beim Auftreffen zerlegt oder zumindest aufpilzt und dabei ihre Energie völlig ans Ziel abgibt. Die Trefferwirkung, die Wunden sind beträchtlich größer, man spricht von „Mannstopp-Wirkung“. Das Ganze ist eine unappetitliche Diskussion, denn es geht ja um Menschen und nicht um jagbares Wild! Aber man sollte bei der Gelegenheit nicht vergessen, dass auch einige deutsche Polizeien mit Teilmantelgeschossen schießen. Die Wirkung von militärischen Vollmantel-Geschossen hat, im urbanen Bereich eingesetzt, durchaus unerwünschte Eigenschaften. Hohe Durchschlagskraft kann Unbeteiligte gefährden und hat geringe Stopp-Wirkung. Es sind Fälle bekannt, wo Deliquenten praktisch von Kugeln durchsiebt, aber noch immer nicht ausgeschaltet waren und zurück schießen konnten. Auch für den Einsatz in Flugzeugen wird Teilmantelmunition mit hoher Zerleg-Wirkung eingesetzt um Bordwände nicht zu durchlöchern, was zu Druckabfall und Verlust des Flugzeuges führen kann. Hätte man die Munition der dänischen Soldaten aber als Polizeimunition bezeichnet, dann wäre es wohl keine Presse-Meldung Wert gewesen, meint almabu.


www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/dp0601/$file/0106_07.pdf

Teilmantelgeschosse sind durch die Haager Landkriegsordnung für Anwendungen im Krieg verboten. Sie fallen unter des Verbot von „Waffen, Geschossen oder Stoffen, die geeignet sind, unnötige Leiden zu verursachen“ in Art. 23 lit. e der Anlage zur Haager Landkriegsordnung, weil sie unter Kriegsbedingungen wegen ihrer Deformations- und Zerlegewirkung nur sehr schlecht zu behandelnde Verletzungen verursachen und damit sinnloses Leid hervorrufen.

Außerhalb von Kriegen, zum Beispiel zur Terrorismus- und Verbrechensbekämpfung, werden spezielle Deformationsgeschosse aus Kupfer (die eine geringere Deformationswirkung haben und nicht fragmentieren) von vielen Staaten eingesetzt. Die Gründe hierfür liegen in der größeren Mannstoppwirkung und dem verminderten Risiko von Durchschüssen, die Unbeteiligte verletzen oder Bordwände von Flugzeugen durchschlagen könnten.

In Deutschland benutzen einige Bundesländer neben der herkömmlichen Munition eine Polizei-Einsatz-Patrone. Es sind in Deutschland nun mehrere Produkte zugelassen. Diese Geschosse sind auf größtmögliche Stoppwirkung ausgelegt. Nach dem Aufprall deformieren sie bis zu dem 1,3-fachen ihres ursprünglichen 9mm-Kalibers. [1] Diese sind auf Grund der viel kleineren Anfangsgeschwindigkeit, dem mit moderner Technik entwickelten kontrollierten Verhalten in Weichteilen und der garantierten kompakten Masse nicht mit den brachialen Dum-Dum-Geschossen (die für Gewehre hergestellt wurden) zu vergleichen.

 



Internationale Politiker für die Aufklärung des 11. September”



www.pl911truth.com

Deutsch

“Politische Führungspersönlichkeiten für die Aufklärung des 11. September”

In den USA hat sich im März 2009 eine neue Koalition gegründet.
Initiatoren sind
die ehemalige Senatorin Karen Johnson aus dem US-Bundesstaat Arizona und der japanische Parlamentarier Yukihisa Fujita. Er spricht im Namen seiner Partei, die bei den japanischen Wahlen Ende August 2009 einen erdrutschartigen Sieg erzielt hatte und jetzt die Regierung stellt.

Die Organisation beschreibt sich folgendermaßen:

“Wissenschaftler und Fachleute aus verschiedenen Spezialgebieten, einschliesslich
Architekten, Feuerwehrleuten, Offizieren der Nachrichtendienste,, Rechtsanwälten,
medizinischen Fachleuten, Militäroffizieren, Philosophen,, Vertretern religiöser Vereinigungen,
Physikern und Piloten berichten über fundamentale Diskrepanzen zwischen der offiziellen
Darstellung der Anschläge des 11. September 2001 und dem was sie, als unabhängige
Forscher herausgefunden haben.
Sie haben über jeden Zweifel hinaus begründet, dass die offizielle Darstellung der Anschläge
des 11. September 2001 falsch ist und dass deshalb die offiziellen “Untersuchungen”
tatsächlich Vertuschungen entsprechen.

Bis jetzt hat es noch keine Antwort politisch verantwortlicher Führungspersönlichkeiten
gegeben, weder aus Washington noch aus anderen Hauptstädten der Welt.
Die Organisation, “Politische Führungspersönlichkeiten für die Aufklärung des
11. September” wurde deshalb gegründet, um zu helfen eine solche Antwort zu ermöglichen.


56 Politiker haben die Petition bislang unterzeichnet. (Stand Ende Sept. 2009)


Berit Ås, Parlamentsabgeordnete, Norwegen
Andreas von Bülow, Ehemaliger Bundesminister für Forschung und Technologie und Staatsekretär BRD
Giulietto Chiesa, italienischer EU-Parlamentsabgeordneter; Stellvertretender Vorsitzender der Kommission für internationale Handelsbeziehungen, Mitglied des Komitees für Sicherheit und Verteidigung. 
Dr. Sergey Ivanovic Kolesnikov, Mitglied der Duma (Parlament) von Russland
Wolfram Elsner, ehem. Leiter Abteilung Planung d. Senators f. Wirtschaft, Mittelstand & Technologie Bundesland Bremen,
Constance Fogal, Vorsitzender der Canadian Action Party , 2004-2008.
Yukihisa Fujita, japanischer Politiker der Demokratischen Partei
LINK
Senator Mike Gravel, ehemaliger demokratischer Senator von Alaska, 1969 - 1981.
Dan Hamburg, ehemaliger Abgeordneter des US-Kongresses; 1998 Kandidat, Green Party als Governeurs in Kalifornien.
Dr. Robert M. Bowman, ehem. Direktor des Institute for Space and Security Studies, Maryland, Vorsitz. des Advanced Space Programs der U.S. Luftwaffe während der Carter und Ford Administration
Barbara Honegger, ehem. politische Analystin im Weissen Haus, Special Assistant unter Präsident Ronald Reagan 1981 - 83
Tadashi Inuzuka
, Mitglied des japanischen Oberhauses, Parlamentsabgeordneter (National Diet of Japan).
Karen S. Johnson, Mitglied des Senats des US-Bundestaates Arizona, ehem Vorsitzende Family Services Committee.
Paul Lannoye, ehemaliger belgischer EU-Parlamentsabgeordneter
Cynthia McKinney, ehemalige Kongressfrau aus dem Bundesstaat Georgia und Präsidentschaftskandidatin für die Green Party
Michael Meacher, ehemaliger Umweltminister im Kabinet Blair und Mitglied des Parlaments (Grossbritannien).
Dr. Andrew J. Moulden
, Vorsitzender der Canadian Action Party.
Val Scott, Gründungsmitglied der Canada New Democratic Party;
Gianni Vattimo, italienischer EU-Parlamentsabgeordneter, 1999 - 2004 (Italien).
Jesse Ventura, ehemaliger Gouverneur des US-Bundestaates Minnesota.
Jeanette Fitzsimons
, im Führungsgremium der Green Party von Neuseeland seit 1995,
Mitglied des Repräsentantenhauses seit 1999.
Ole Gerstrom, Parlamentsabgeordneter, Dänemark, 1973-1975
Senator Prof. Muhammad Ibrahim Khan, Mitglied des Senats in Pakistan seit 2006;
Mitglied des Komitees für Erziehung und Wissenschaft und Technologie;
Mitglied des Komitees für Recht, Justiz, Menschenrechte, Vizepräsident von Jamaat e Islami
Jon Paul McClellan, Oberster Richter für Wahlfragen, Eastside Precinct, Orange County, US-Bundesstaat North Carolina
Per Mohn, Vizeabgeordneter des Parlaments von Norwegen 1989–1993
Douglas Nixon Everingham, Abgeordneter im Parlament von 1967-75 und 1977-84, Gesundheitsminister 1972-75, parlamentarischer Berater der australischen UN Delegation
Donald R. Bustion, ehemaliger stellvertretender Generalstaatsanwalt Texas USA
Ferdinando Imposimato, Italienischer Senator, 1987-1992, and 1994-1996. Parlamentsabgeordneter 1992-1994
Senator Fernando Rossi, italienischer Parlamentsabgeordneter 2006-2008
Egon Frid, Mitglied des schwedischen Parliaments, Mitglied des Komitees für zivile Angelegenheiten
Walter Pitman, kanadischer Parlamentarier, 1960-1962, Mitglied des Parlaments in Ontario, 1967-1971.  Order of Canada, Order of Ontario 

und andere



Rücktritt eines Beraters von Obama - 9/11 Fragen

02.10.2009 / Ausland / Seite 6Inhalt

Es hat sich nichts geändert

Rassistische Medienattacken erzwingen Rücktritt eines Beraters der Obama-Regierung

Von Mumia Abu-Jamal
http://www.jungewelt.de/2009/10-02/034.php
Der Afroamerikaner Van Jones ist Absolvent der Yale University, einer der besten Jurafakultäten der USA. Er kommt aus armen Verhältnissen und setzte deshalb seine Talente und Energien nicht dazu ein, an der Wallstreet Geld und Karriere zu machen. Er entschied sich vielmehr dafür, durch das Organisieren um gesellschaftliche Problemfelder wie Arbeitslosigkeit, Umweltschutz, erneuerbare Energie, Polizeiübergriffe und Bildung zur Verbesserung der Situation in seiner kalifornischen Heimatstadt Oakland beizutragen.

Was muß dieser Mann gedacht und gefühlt haben, als ein weiterer relativ junger Schwarzer namens Barack Obama in den letzten Präsidentschaftswahlen eine unerwartet erfolgreiche Kandidatur hinlegte. Auch Obama entstammte einer Familie mit bescheidenem Einkommen und absolvierte sein Studium an der juristischen Fakultät der hervorragenden Harvard University. Auch er lehnte lukrative Angebote gutsituierter Anwaltskanzleien ab und zog es vor, als schlecht bezahlter Sozialarbeiter in der West Side, einem der ärmsten Viertel Chicagos mit sehr hohem schwarzen Bevölkerungsanteil, zu arbeiten.

Diesem neuen US-Präsidenten, der aus armen Verhältnissen kam und dorthin zurückkehrte, um seinen Leuten zu dienen, muß Van Jones sich spontan von Herzen verbunden gefühlt haben. Jones muß es so vorgekommen sein, als sei jetzt tatsächlich eine neue Zeit angebrochen, eine Ära tiefgreifenden sozialen Wandels in den USA. Deshalb war es für ihn naheliegend, eine Aufgabe als umweltpolitischer Berater in der Obama-Regierung zu übernehmen und sich leidenschaftlich der Entwicklung umweltfreundlicher »grüner Technologien« zu widmen.

Doch kaum hatte Jones seine neue Tätigkeit aufgenommen, wurde er auch schon von Kräften angegriffen, denen überhaupt nicht an einem Wandel in den USA gelegen ist. Aufgehetzt von einigen Schreihälsen unter ultrakonservativen Fernsehmoderatoren, wie dem Fox-News-Moderator Glenn Beck, stempelten die Medien Jones als »Zar der grünen Jobs« und »Rassisten« ab und griffen wieder zu dem beliebten Schimpfwort des Kalten Krieges, von dem man eigentlich annahm, daß es mit der Sowjet­union untergangen war: »Kommunist«. Warum die Vehemenz der Angriffe? Weil die ehemaligen Parteigänger des abgewählten US-Präsidenten »aufgedeckt« hatten, daß Van Jones als junger Aktivist mit den Black Panthers sympathisiert, in den 1990er Jahren gegen Rassismus und 2003 gegen den Irak-Krieg demonstriert und mit vielen anderen zusammen einen Aufruf unterzeichnet hatte, in dem eine Untersuchung der wahren Hintergründe der Anschläge vom 11. September 2001 gefordert wurde.

Einen US-Präsidenten, der aus dieser Ecke selbst als »Rassist« und »Sozialist« geschmäht wurde, hätte das eigentlich nicht sonderlich beeindrucken dürfen. Die hier so laut schrien, waren die ideologischen Nachkommen jener, die zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung schwarze Kinder angespuckt hatten, weil sie ihr Recht wahrnehmen wollten, mit weißen Kindern zusammen zur Schule zu gehen. Dieselben Leute, die Martin Luther King jr. öffentlich als »Kommunisten« an den Pranger stellten und dafür sorgten, daß die Bundespolizei FBI ihn bis zu seinem gewaltsamen Tod permanent elektronisch ausspionierte. Die gleichen politischen Kräfte, die heute an vorderster Front die sogenannte Debatte zur Verhinderung der Reform des Gesundheitswesens anführen.

Ihre Attacken auf Jones hätten Präsident Obama eigentlich nicht irritieren müssen, aber dennoch geschah es. Van Jones trat von seinem Posten zurück, um einen Präsidenten zu schützen, der ihn selbst nicht schützen konnte.

Übersetzung: Jürgen Heiser