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Russia Today TV-Journalisten in den USA: „Massive Einschränkung der Pressefreiheit“
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Kaelyn Forde, Journalistin des russischen Auslandssenders Russia Today (RT), hat ihre Festnahme vor einer Militärbasis im US-Bundesstaat Georgia als Verstoß gegen die Pressefreiheit bezeichnet.  Wie RIA Novosti berichtete,  legte Forde am Mittwoch im RT-Studio die Umstände der Festnahme, die am Samstag erfolgt war, dar. Sie und ihr Kollege Jon Conway wurden durch die US-Polizei festgenommen, als sie eine Protest-Demo vor dem Stützpunkt Fort Benning filmten.
„Wir sagen den Polizisten, dass wir Journalisten sind, und haben uns ausgewiesen. Trotzdem wurden wir festgenommen und landeten in U-Haft“, sagte die mittlerweile gegen Kaution freigelassene Forde.
Erst vier Stunden nach ihrer Festnahme haben die beiden Journalisten laut Forde erfahren, dass ihnen die Teilnahme an einer nicht genehmigten Kundgebung sowie die Weigerung, legitime Forderungen von Ordnungshütern zu erfüllen, vorgeworfen wird.
„Zwischen der Presse und den Demonstranten wurden keine Unterschiede gemacht… Ich habe immer geglaubt, dass der Staat uns als Journalisten schützt… Nun spürten wir aber keinen Schutz der Pressefreiheit“, so die Journalistin.
Elsa Vidal vom europäischen Büro der „Reporter ohne Grenzen“ sagte am Mittwoch RIA Novosti, die Organisation verurteile die Festnahme der RT-Journalisten und fordere, alle Vorwürfe fallen zu lassen.


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