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Acht Kinder bei Explosion in Kunduz getötet
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Kabul (/APA) - Bei der Explosion einer Rakete in der nordafghanischen Provinz Kunduz sind am Sonntag nach Angaben der örtlichen Regierung acht Kinder getötet worden. Provinzgouverneur Mohammad Omar sagte der Deutschen Presse-Agentur, es müsse sich um ein Geschoß gehandelt haben, das die Taliban am Vortag während der Parlamentswahl abgefeuert hätten und das beim Einschlag nicht detoniert sei. 

Die Kinder hätten mit der Rakete gespielt, als sie explodiert sei. Zu dem Vorfall kam es im Distrikt Ali Abad südlich von Kunduz-Stadt. Dort hatten die Taliban am Wahltag mehrere Raketen abgefeuert, um die Abstimmung zu stören.

Zudem wurden im Norden von Afghanistan am Sonntag drei Wahlhelfer tot aufgefunden, die während der Parlamentswahl verschleppt worden waren. Es gibt zudem Berichte, dass während der Abstimmung rund 30 IEC-Mitarbeiter verletzt worden seien. Bereits im Vorfeld der Wahlen hatten Aufständische mehrere Kandidaten sowie deren Mitarbeiter ermordet oder entführt.


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